Tango-Weltmeisterschaft 2026 in Buenos Aires – Wenn am Ende Hundertstel entscheiden- sind alle Gewinner

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Tango-Weltmeisterschaft 2026 – Wenn am Ende Hundertstel entscheiden, haben eigentlich alle gewonnen

Das Finale der Tango de Pista / Tango Salón Weltmeisterschaft 2026 in Buenos Aires ist getanzt. Natürlich braucht eine Weltmeisterschaft am Ende Ergebnisse, Namen, Punktzahlen und Platzierungen. Aber wenn am Ende nur noch Hundertstel darüber entscheiden, wer ganz oben steht, dann zeigt das für mich vor allem eines: Auf diesem Niveau haben eigentlich alle gewonnen.

Tango de Pista ist improvisiert. Es gibt keine Pflicht und keine identische Kür, die alle Paare gleich tanzen müssen. Jedes Paar reagiert im Moment auf die Musik, auf den Raum, auf die Verbindung innerhalb des Paares – und natürlich auch auf die anderen Paare auf der Fläche. Genau das macht diesen Tanz so lebendig und gleichzeitig seine Bewertung so schwierig.

Alle, die dort stehen, haben unendlich viel gearbeitet, trainiert und investiert. Natürlich kann deshalb jedes Paar im ersten Moment ein wenig enttäuscht sein, wenn es nicht selbst auf Platz eins landet. Aber wenn die Unterschiede so klein werden, dann geht es irgendwann nicht mehr darum, ob jemand grundsätzlich besser oder schlechter tanzt. Dann geht es um Nuancen, um Wahrnehmung, um den Moment – und manchmal eben auch um ein bisschen Glück.

Wie entstehen die Punktzahlen?

Auch die Art der Bewertung ist immer wieder Thema. Die höchste und die niedrigste Wertung der Jury werden aus der Berechnung genommen, und aus den verbleibenden Bewertungen entsteht der Durchschnitt.

Die Idee dahinter ist nachvollziehbar: Eine einzelne außergewöhnlich hohe oder außergewöhnlich niedrige Wertung soll nicht allein darüber entscheiden, wo ein Paar landet. Gleichzeitig wird natürlich auch über dieses Verfahren diskutiert, weil Extreme dadurch geglättet werden.

Noch wichtiger finde ich aber etwas anderes: Ein Paar kann in einem improvisierten Tanz nicht drei Minuten lang einen Höhepunkt nach dem anderen produzieren. Es gibt vielleicht ein, zwei oder drei ganz besondere Momente, in denen plötzlich alles zusammenkommt – Musik, Verbindung, Timing und Ausdruck.

Und genau darin liegt die enorme Schwierigkeit für die Jury. Während ein Paar vielleicht gerade etwas Außergewöhnliches tanzt, schaut ein Jurymitglied in diesem Augenblick auf ein anderes Paar. Das ist kein Fehler. Mehrere Paare tanzen gleichzeitig, und niemand kann jeden entscheidenden Augenblick sehen.

Der eine Juror sieht vielleicht genau diese wunderschöne Pause, einen besonderen musikalischen Akzent, eine außergewöhnliche Pisada oder eine sehr feine Bewegung im Körper. Ein anderer schaut in genau diesem Augenblick woanders hin.

Punktzahlen sind deshalb immer auch Momentaufnahmen. Sie zeigen nicht nur, was getanzt wurde, sondern auch, was in diesem Augenblick tatsächlich gesehen wurde.

Die Entscheidung der Jury muss man respektieren. Gleichzeitig darf man verstehen, warum nach einem solchen Abend darüber gesprochen und diskutiert wird.

Präsenz statt immer noch mehr

Für mich war an diesem Abend besonders sichtbar, wie wichtig Präsenz ist. Genau daran arbeite ich seit vielen Jahren auch mit meinen Klientinnen und Klienten: an Körperausdruck, innerer Haltung, Selbstbewusstsein und daran, wirklich im Moment zu sein.

Und etwas habe ich dabei immer wieder erlebt: Man muss manchmal überhaupt nicht an der Tangotechnik arbeiten, um einen Tango innerhalb weniger Minuten deutlich zu verändern.

Manchmal liegt das Entscheidende ganz woanders. Vielleicht in einem emotionalen Thema. Vielleicht in einem alten Muster. Vielleicht in der Frage, ob jemand sich überhaupt erlaubt, gesehen zu werden. Ob jemand sich erlaubt, Raum einzunehmen. Ob jemand wirklich glaubt: Ich darf hier sein. Ich darf gut sein. Ich darf sogar herausragend sein.

Dann verändert sich plötzlich die Haltung. Der Blick. Die Atmung. Die Art, wie jemand einen Fuß setzt. Wie jemand wartet. Wie jemand den Partner wahrnimmt.

Und innerhalb kürzester Zeit sieht der Tango anders aus, obwohl wir technisch vielleicht überhaupt nichts verändert haben.

Genau das finde ich so faszinierend. Denn es zeigt mir auch, dass diese Arbeit weit über den Tango hinausgeht. Wenn ein Mensch lernt, präsenter zu sein, sich nicht kleiner zu machen und sich selbst klarer zu zeigen, dann kann ihm das auch im sozialen Leben helfen, in Beziehungen, in Gesprächen und genauso im beruflichen Kontext.

Es geht also nicht nur darum, besser zu tanzen. Es geht darum, anders da zu sein.

Und genau deshalb arbeite ich mit meinen Klientinnen und Klienten häufig nicht zuerst an einem neuen Schritt oder an einer neuen Figur, sondern an Mindset, emotionalen Themen, Präsenz und Selbstbewusstsein.

Denn oft ist die größere Kunst eben nicht, noch mehr zu machen, sondern genau das Gegenteil: etwas wegzulassen, eine Pause zuzulassen, nicht sofort in die nächste Bewegung zu gehen und einen Moment einfach stehen zu lassen.

Auf diesem Niveau können alle unglaublich viel. Die Frage ist irgendwann nicht mehr nur: Wer kann technisch am meisten?

Sondern: Wer ist wirklich da? Wer bleibt sichtbar? Wer hebt sich von den anderen ab, ohne lauter werden zu müssen?

Im Tango gibt es für solche Feinheiten wunderbare Begriffe. Die Cadencia beschreibt diese ganz eigene Art, wie sich ein Mensch durch die Musik bewegt, und die Pisada die Qualität, mit der ein Fuß gesetzt wird. Manchmal reicht ein einziger bewusst gesetzter Schritt oder eine Pause – und plötzlich erkennt man einen Tänzer wieder.

Für mich ist diese Präsenz gleichzeitig auch eine Art Outing – im besten Sinne des Wortes. Ein Paar zeigt sich. Es zeigt seine Art zu tanzen, sein eigenes Lebensgefühl und damit auch etwas von sich selbst.

Bis ein Paar an diesem Punkt angekommen ist, steckt darin nicht nur unglaublich viel Zeit, Arbeit und Investition. Oft steckt darin auch ein Ringen innerhalb des Paares: Was wollen wir eigentlich tanzen? Was ist unser gemeinsamer Ausdruck? Welche Richtung fühlt sich für uns beide richtig an?

Bis zwei Menschen wirklich eine gemeinsame Linie gefunden haben, können Jahre vergehen. Es braucht Training, Gespräche, Auseinandersetzung, Veränderung und immer wieder die Bereitschaft, sich selbst und den anderen neu wahrzunehmen.

Und irgendwann entsteht daraus etwas Eigenes.

Ein Paar gibt damit auch ein Statement ab: Das ist unser Tango. So fühlen wir ihn. So möchten wir ihn zeigen.

Dadurch wird nicht nur dieses eine Paar sichtbarer. Der Tango selbst bekommt durch solche Paare immer wieder ganz neue Facetten, weil jedes von ihnen sein eigenes Lebensgefühl beisteuert.

Und genau daraus entsteht auch Selbstbewusstsein. Nicht das laute Selbstbewusstsein, das etwas beweisen muss, sondern ein ruhiges Selbstverständnis. Man muss nichts darstellen. Man ist einfach da.

Vielleicht ist genau das eine der größten Qualitäten im Tango: nicht zeigen zu müssen, was man alles kann, sondern den Mut zu haben, einen Moment stehen zu lassen und ihn wirklich zu genießen.

Mut, sich zu zeigen

Und genau dafür braucht es Mut. Mut, sich zu zeigen, sich bewerten zu lassen, sich auf diese Fläche zu stellen – vor ein großes Publikum und vor eine erfahrene argentinische Jury.

Alle Paare, die dort standen, haben sich positioniert. Sie haben etwas riskiert, indem sie sichtbar geworden sind. Und allein dadurch haben sie bereits etwas gewonnen: Erfahrung, Präsenz, Sichtbarkeit – und vielleicht die Möglichkeit, Menschen zu inspirieren, die sie nicht einmal kannten.

Gerade diejenigen, die vielleicht mit ihrer Wertung hadern, sollten das nicht vergessen. Sie waren dort. Sie haben sich gezeigt.

Vielleicht saß irgendwo jemand im Publikum und dachte: Genau so möchte ich einmal tanzen.

Vielleicht sollte man sich nach so einem Wettbewerb deshalb nicht nur fragen: Welchen Platz habe ich belegt?

Sondern auch: Wen habe ich vielleicht berührt, ermutigt oder inspiriert? Wen habe ich durch meinen Mut und meine Persönlichkeit erreicht?

Das Risiko, nicht gesehen zu werden, ist immer da. Aber gesehen zu werden, kann alles verändern.

Deshalb ziehe ich vor all diesen Paaren meinen Hut.

Die Platzierungen

1. Platz – Naima Gerasopoulou & Lucas Gauto

Griechenland / Argentinien

9,858 Punkte

Naima und Lucas sind die neuen Weltmeister im Tango de Pista 2026. Für mich zeigen sie vor allem, dass Entwicklung nicht immer bedeutet, mehr zu machen. Es geht um Verfeinerung, Musikalität, Ruhe, Präzision, Verbindung und Präsenz.

Vielleicht ist genau das die wichtigste Lektion: Nicht mehr machen, sondern genauer werden.

2. Platz – Indira Hiayes & Rodrigo Palacios

Argentinien

9,796 Punkte

Mein ganz besonderer Glückwunsch gilt Indira und Rodrigo. Nicht nur wegen des herausragenden zweiten Platzes, sondern auch, weil ich Rodrigos Weg seit vielen Jahren miterleben durfte.

Eine Weltmeisterschaft ist nicht nur ein Ergebnis. Sie ist ein Meilenstein, der Sichtbarkeit schafft – und manchmal eine ganze Karriere verändert.

3. Platz – Solange Jung & London Hong

Südkorea

9,706 Punkte

Ich hatte das Glück, nach dem Wettbewerb kurz mit Sol und London zu sprechen. Sie wirkten beinahe zurückhaltend, als hätten sie Sorge, jemandem den dritten Platz weggenommen zu haben.

Dabei ist das Gegenteil der Fall: Sie haben viele Jahre gearbeitet, um genau diese Anerkennung zu bekommen.

Als Tänzer aus einer anderen Kultur in dieser zutiefst argentinischen Welt sichtbar zu werden, ist eine enorme Leistung.

Und auch hier zeigt sich, wie wichtig Selbstsicherheit im Tango ist. Wer mit dem Gefühl auf die Fläche geht, dass er dorthin gehört, dass er gut ist – vielleicht sogar der Beste sein darf –, strahlt etwas aus, das über Technik hinausgeht.

Da sind wir wieder beim Mindset.

Du musst dir erlauben, dein eigener Gewinner zu sein.

Und genau daran setzt auch meine Tango Pop Methode an. Nicht als weitere Technik, sondern als Arbeit an Präsenz, Haltung, emotionalen Themen, Selbstbewusstsein und dem Vertrauen in den eigenen Ausdruck.

Denn manchmal braucht ein Mensch keinen neuen Schritt. Er braucht die Erlaubnis, den Schritt, den er längst kann, auch wirklich zu zeigen.

4. Platz – Nadia Aguilar & Erik Deslarmes

9,640 Punkte

4. Platz – Valentina Massari & Leonardo Pankow

9,640 Punkte

Zwei Paare mit exakt derselben Punktzahl. Deutlicher kann man kaum sehen, wie eng die Weltspitze beieinanderliegt.

5. Platz – Ornella Simonetto & Juan David Vargas

9,604 Punkte

Ein Paar, das seit Jahren zur Spitze gehört und trotzdem immer wieder neuen Bewertungen und Vergleichen ausgesetzt ist.

Auch die Senioren haben ihren besonderen Moment

Neben der Hauptwertung gab es eine Auszeichnung für das beste Senior-Paar: Marcela Pilatti & Aldo Adrián Romero.

Ich finde diese Auszeichnung wunderschön, weil sie zeigt: Ausdruck, Musikalität, Präsenz und Entwicklung haben kein Verfallsdatum.

Vielleicht ist Tango sogar eine der wenigen Künste, in denen Lebenserfahrung nicht weniger, sondern mehr Ausdruck ermöglicht.

Milagros Amud – Tango besteht nicht nur aus Tanz

Mit Milagros Amud stand eine Sängerin auf der Bühne, die mit ihrem Trio die musikalische Seele des Tango in den Mittelpunkt stellte.

Tango ist nie nur Tanz. Tango ist Musik, Stimme, Poesie, Geschichte und Körper zugleich.

Und manchmal tut es gut, zwischen all den Punktzahlen einfach wieder zuzuhören.

Hinter den Punkten – worum es noch geht

Natürlich wird nach einer Weltmeisterschaft viel darüber gesprochen, wer an diesem Abend besser getanzt hat. Genau darum sollte es eigentlich gehen.

Gleichzeitig hört man in der Szene immer wieder Überlegungen, die darüber hinausgehen.

Welche Karriere hat ein Paar bereits? Welche Chancen eröffnet ein Titel? Ist ein Paar international längst etabliert, während ein anderes mit einem Titel zum ersten Mal überhaupt die Chance bekommt, wirklich international durchzustarten?

Manchmal fragt man sich, ob jemand diese Chance vielleicht weniger braucht als jemand anderes.

Ob so etwas je eine Rolle spielt, kann und will ich nicht beurteilen. Ich habe dafür keine Belege, und ich möchte niemandem etwas unterstellen.

Aber dass solche Fragen überhaupt entstehen, zeigt, wie viel Bedeutung ein Weltmeistertitel besitzt.

Ich fände es schade, wenn Überlegungen abseits der Fläche jemals den eigentlichen Kern des Wettbewerbs überlagern würden.

Am Ende sollte es um den Tanz gehen. Um das, was in diesen wenigen Minuten wirklich geschieht: Musikalität, Verbindung, Ausdruck und Präsenz.

Wer organisiert eigentlich eine solche Weltmeisterschaft – und warum?

Heute präsentiert Buenos Aires den Tango sehr bewusst als Teil seiner kulturellen Identität.

Ich erinnere mich noch an die frühen 2000er Jahre, als plötzlich Fragebögen kursierten, die damals viele irritierten: Wie viele Tangoschuhe kaufst du? Wie viel Kleidung? Wie lange bleibst du? Wie viel gibst du für Unterricht, Milongas, Hotels und Essen aus?

Im Rückblick wird klar, dass die Stadt begonnen hat zu begreifen, welchen kulturellen, aber auch wirtschaftlichen Wert der Tango hat.

Menschen aus aller Welt kommen nach Buenos Aires – wegen des Tango. Sie lernen, tanzen, kaufen, bleiben – oft für lange Zeit.

Wenn ein Weltmeistertitel Türen öffnet

Bei der diesjährigen Preisvergabe wurde ein zusätzlicher Preis von 10.000 Dollar aus China angekündigt, verbunden mit einer künftigen Zusammenarbeit.

Das Besondere daran: Die Organisation wollte mit dem künftigen Weltmeister zusammenarbeiten, noch bevor überhaupt feststand, wer diesen Titel tragen würde.

Der Preis kam nicht von der Stadt Buenos Aires, sondern von außen.

Und genau das zeigt, wie international bedeutsam ein solcher Titel geworden ist.

Ein Weltmeistertitel ist nicht nur ein Pokal. Er kann Türen öffnen zu Tourneen, Festivals, Shows, Unterricht und kulturellem Austausch.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein solcher Titel später etwas verändert – künstlerisch, wirtschaftlich, beruflich.

Häufig treten Paare nach einem Titel nicht noch einmal an, um ihn zu verteidigen, sondern nutzen ihn als Tür in einen neuen Abschnitt ihrer Laufbahn.

Neue Weltmeister bringen neue Impulse – so wie ein neuer Song in der Musik. Und trotzdem verlieren die Klassiker nie ihren Wert.

Meine persönliche Geschichte mit Rodrigo

Mit Rodrigo verbindet mich eine lange Geschichte.

Ich kenne ihn, seit er ein Kind war.

Er saß schon als kleiner Junge mit am Tisch, als ich meinen ersten Auftritt im Sunderland hatte.

Später habe ich seinen eigenen ersten Bühnenauftritt gesehen.

Und Anfang dieses Jahres hat Rodrigo meinen Sohn bei seinem ersten Auftritt in der Schweiz begleitet.

Für mich schließt sich hier ein Kreis.

Ein kleiner Junge von damals steht heute als Vizeweltmeister auf der Bühne von Buenos Aires.

Das berührt mich zutiefst.

Als die Punktzahlen veröffentlicht wurden

Nach der Show standen die Platzierungen fest. Später erschienen die detaillierten Punktzahlen online.

Da wurde vielen erst richtig bewusst, wie winzig die Abstände sind.

Dann wird klar: Es geht nicht um gut oder schlechter. Es geht um Nuancen.

Man entspannt sich. Man freut sich. Man feiert.

Viele sagen sich dann: Nächstes Jahr versuche ich es wieder.

Mit mehr Erfahrung, mehr Sicherheit, mehr Gelassenheit.

Aber nicht nur die Tänzer gewinnen

Auch das Publikum gewinnt.

Wer so viele außergewöhnliche Paare hintereinander sieht, schult automatisch seinen Blick.

Man beginnt herauszufinden: Was berührt mich eigentlich selbst? Welches Paar hätte ich gewählt? Wie möchte ich selbst tanzen?

Man sieht Nuancen, Pausen, eine bestimmte Pisada, eine Cadencia – und plötzlich denkt man: Genau so möchte ich einen Moment stehen lassen.

Auch das ist ein Sieg.

Und nach dem Wettbewerb bleiben die Menschen

Vielleicht waren die schönsten Momente sogar die nach der Entscheidung.

Da waren Tränen, Umarmungen, Paare, die einander aufgefangen, getröstet und beklatscht haben.

Für einen Moment verschwanden Plätze und Punktzahlen.

Man ging gemeinsam essen, tanzen, lachen.

Vielleicht dachten viele einfach nur: Ich war Teil dieses Abends.

Und das ist vielleicht die schönste Erkenntnis einer Weltmeisterschaft:

Die Punktzahlen stehen fest.

Die Erfahrung aber nimmt jeder mit sich.

Und vielleicht ist das genau der Moment, in dem wir uns daran erinnern, worum es im Tango wirklich geht: um Begegnung, um Verbindung, um Ausdruck, um Präsenz, um gemeinsam gelebte Zeit.

Nicht nur um Platzierungen.

Enrique M. Grahl

Buenos Aires – Tango World Championship 2026

ENGLISH

Tango World Championship 2026 – When Hundredths Decide, In a Way Everyone Has Won

The final of the 2026 Tango de Pista / Tango Salón World Championship in Buenos Aires is over. Of course, a World Championship needs results, names, scores and rankings. But when only hundredths of a point separate the couples at the very top, it shows something important: at this level, in a way, everyone has already won.

Tango de Pista is improvised. There is no compulsory routine and no identical choreography that every couple performs. Each couple responds in the moment to the music, to the space, to the connection within the partnership and, of course, to the other couples on the floor. This is precisely what makes tango so alive and at the same time so difficult to judge.

Everyone who steps onto this floor has invested years of work, training, energy and personal commitment. Of course disappointment can be part of the moment if the result is not first place. But once the distances become this small, the question is no longer simply who is better or worse. It becomes a question of nuances, perception, timing, that one special moment and sometimes a little bit of luck.

How are the scores created?

The judging system is constantly discussed. The highest and lowest scores are removed and the remaining marks are averaged.

The idea is understandable: one exceptionally high or low score should not determine the result by itself.

Yet there is something even more important. A couple cannot create highlight after highlight for three uninterrupted minutes in an improvised tango. There may be two or three moments in which everything suddenly comes together: music, connection, timing and expression.

While one couple is having exactly such a moment, a judge may be watching another couple. That is not a mistake; it is simply the reality of the task. Several couples are dancing simultaneously and nobody can see every decisive second.

Scores are therefore snapshots. They reflect not only what was danced, but also what happened to be seen in that particular moment.

The jury’s decision must be respected. At the same time, it is understandable why people talk and debate after an evening like this.

Presence instead of always doing more

What became particularly clear to me that evening was the importance of presence. This is exactly what I have worked on for many years with my clients: body language, inner attitude, self-confidence and the ability to genuinely remain in the moment.

I repeatedly experience that a tango can change within minutes without changing the technique at all.

Sometimes the decisive issue lies elsewhere. Perhaps in an emotional pattern. Perhaps in an old belief. Perhaps in whether someone permits themselves to be seen. Whether they allow themselves to take up space. Whether they truly believe: I am allowed to be here. I am allowed to be good. I may even allow myself to be outstanding.

Then posture changes. The eyes change. Breathing changes. The way someone places a foot changes. The way someone waits changes. The way someone perceives their partner changes.

And within a very short time, the tango looks different even though technically almost nothing may have changed.

This is exactly what fascinates me.

Because it also shows that this work reaches far beyond tango. When a person learns to be more present, not to make themselves smaller and to show themselves more clearly, that can also help socially, in relationships, in conversations and in professional life.

So it is not only about dancing better.

It is about being present differently.

And this is why, with my clients, I often do not begin with a new step or a new figure. I begin with mindset, emotional themes, presence and self-confidence.

Often the greater art is not to add more, but to leave something out, to allow a pause, not to rush immediately into the next movement and to let a moment simply remain.

At this level everyone can do an enormous amount technically. The question eventually becomes not only: Who can do the most?

But: Who is really there? Who remains visible? Who stands out without becoming louder?

Tango has wonderful words for these subtleties. Cadencia describes that unique way in which a person moves through the music, while Pisada describes the quality with which a foot is placed. Sometimes a single consciously placed step or a pause is enough and suddenly you recognize a dancer.

For me, presence is also a kind of revealing yourself. A couple shows itself. It shows how it dances, its own lived feeling, and therefore something of itself.

Until a couple reaches that point, there may be years of work, investment and searching behind it. Often there is also a struggle within the partnership: What do we actually want to dance? What is our shared expression? Which direction feels right to both of us?

It may take years before two people truly find a common line. It takes training, conversations, disagreements, change and a constant willingness to perceive oneself and the other person anew.

Eventually something unique emerges.

The couple gives a statement through its dance: This is our tango. This is how we feel it. This is how we want to show it.

And through these couples, tango itself keeps gaining new facets because every pair contributes its own lived experience.

From this, self-confidence also grows. Not loud confidence that needs to prove something, but a calm self-understanding.

You do not need to perform yourself.

You are simply there.

Perhaps that is one of the greatest qualities in tango: not having to show everything you can do, but having the courage to leave a moment standing and truly enjoy it.

The courage to be seen

And this takes courage. Courage to show yourself, to be judged, to step onto that floor in front of a large audience and an experienced Argentine jury.

Every couple standing there had positioned itself. They took a risk by becoming visible.

And by doing that alone, they already gained something: experience, presence, visibility and perhaps the opportunity to inspire people they may never meet.

Especially those who are disappointed by their result should not forget this.

They were there.

They showed themselves.

Perhaps someone in the audience looked at one particular couple and thought: That is how I want to dance.

Perhaps after a competition we should not only ask: What place did I get?

But also: Who did I touch, encourage or inspire? Who did I reach through my courage and my personality?

The risk of not being seen is always there. But being seen can change everything.

That is why I take my hat off to all of these couples.

The results

1st Place – Naima Gerasopoulou & Lucas Gauto

Greece / Argentina

9.858 points

Naima and Lucas are the new 2026 Tango de Pista World Champions. To me they show that development does not always mean doing more. It is about refinement, musicality, calmness, precision, connection and presence.

Perhaps that is the most important lesson: Do not do more. Become more precise.

2nd Place – Indira Hiayes & Rodrigo Palacios

Argentina

9.796 points

My very special congratulations go to Indira and Rodrigo. Not only because of this extraordinary second place, but because I have been able to witness Rodrigo’s path for many years.

A World Championship is not just a result. It is a milestone that creates visibility and sometimes changes an entire career.

3rd Place – Solange Jung & London Hong

South Korea

9.706 points

I had the chance to speak briefly with Sol and London after the competition. They seemed almost hesitant, as if they were worried that they had taken third place away from someone else.

But the opposite is true. They have worked for many years to receive this recognition.

To come from another culture and become visible at this level inside such a deeply Argentine world is an enormous achievement.

And once again, we see how important self-confidence is in tango. Someone who steps onto the floor with the feeling that they belong there, that they are good and perhaps even allowed to be the best, radiates something that goes far beyond technique.

This brings us back to mindset.

You have to allow yourself to be your own winner.

This is exactly where my Tango Pop Method begins. Not as another technique, but as work with presence, attitude, emotional themes, self-confidence and trust in one’s own expression.

Sometimes a person does not need a new step.

They need permission to truly show the step they already know.

4th Place – Nadia Aguilar & Erik Deslarmes

9.640 points

4th Place – Valentina Massari & Leonardo Pankow

9.640 points

Two couples with exactly the same score. It is difficult to demonstrate more clearly just how close the world’s best are to one another.

5th Place – Ornella Simonetto & Juan David Vargas

9.604 points

A couple that has belonged to the top level for years and is nevertheless repeatedly exposed to new judgments and comparisons.

The Senior Couple

There was also a special award for Marcela Pilatti and Aldo Adrián Romero as Best Senior Couple.

I find this award beautiful because it shows that expression, musicality, presence and development have no expiration date.

Perhaps tango is even one of the few arts in which life experience can create more expression, not less.

Milagros Amud – Tango is not only dance

Milagros Amud and her trio also brought the musical soul of tango to the stage.

Tango is never only dance.

It is music, voice, poetry, history and body.

And sometimes, between all the scores and rankings, it is good simply to listen again.

Beyond the scores

After a World Championship, people naturally talk about who danced better that evening. And that is exactly what it should be about.

At the same time, there are always conversations in the tango world that go beyond the dance itself.

What career has a couple already built? What opportunities can a title open? Is one couple already internationally established while another might get its first real chance to break through because of that title?

Sometimes people even ask whether one couple needs that opportunity less than another.

Whether such considerations ever play a role in an actual decision, I cannot and do not want to judge. I have no evidence and I do not want to accuse anyone.

But the fact that these questions arise at all shows how much significance a World Championship title carries.

I would find it unfortunate if anything beyond the dance floor were ever to overshadow the real core of the competition.

In the end it should be about the dance itself: musicality, connection, expression and presence.

Who organizes a World Championship like this – and why?

Today Buenos Aires consciously presents tango as part of its cultural identity.

I still remember the early 2000s, when questionnaires suddenly appeared at events asking visitors how many tango shoes they bought, how much clothing, how long they stayed and how much they spent on lessons, Milongas, hotels and food.

At the time many dancers found that strange.

Looking back, it becomes clear that the city was beginning to understand both the cultural and economic importance of tango.

People from all over the world come to Buenos Aires because of tango.

They learn, dance, buy, stay – often for a long time.

When a World Championship title opens doors

At this year’s award ceremony, an additional prize of 10,000 dollars from China was announced, connected to future collaboration.

What was particularly striking was that the organization wanted to work with the future World Champion before anyone even knew who that person would be.

The prize did not come from the city of Buenos Aires, but from outside.

And that shows how internationally significant such a title has become.

A World Championship title is not just a trophy. It can open doors to tours, festivals, performances, teaching and cultural exchange.

From my own experience, I know that such a title later changes something – artistically, economically and professionally.

Often couples do not return simply to defend the title, but use it as a door into a new chapter of their career.

New World Champions bring new impulses, like a new song in music.

And yet the classics never lose their value.

My personal story with Rodrigo

Rodrigo and I share a long history.

I have known him since he was a child.

He was already sitting at the table as a young boy when I danced my first performance at Sunderland.

Later I saw his own first stage appearance.

And earlier this year Rodrigo accompanied my son during his first performance in Switzerland.

For me, a circle closes here.

A little boy from back then now stands on the stage in Buenos Aires as Vice World Champion.

That moves me deeply.

When the scores were published

After the show the rankings were already known. Later the detailed scores were published online.

Only then did many people fully realize how tiny the differences really were.

Then it becomes clear: It is not about good and bad.

It is about nuances.

People relax. They celebrate. They enjoy the moment.

Many probably tell themselves: Next year I will try again.

With more experience, more confidence, more calmness.

The audience wins too

And the dancers are not the only ones who win.

The audience wins as well.

Watching so many extraordinary couples one after another automatically develops your own eye.

You begin to discover what moves you personally. Which couple would you have chosen? How do you want to dance?

You notice nuances, pauses, a particular Pisada, a Cadencia – and suddenly you think: That is how I want to leave a moment standing.

That too is a victory.

After the competition, the people remain

Perhaps some of the most beautiful moments came after the decision.

There were tears, embraces, couples holding one another, consoling and applauding one another.

For a moment the rankings and numbers disappeared.

People went out to eat, dance and laugh together.

Perhaps many simply thought: I was part of this evening.

And perhaps that is the most beautiful lesson of a World Championship:

The scores are fixed.

The experience stays with everyone.

And perhaps that is the moment when we remember what tango is really about: encounter, connection, expression, presence and time lived together.

Not only rankings.

Enrique M. Grahl

Buenos Aires – Tango World Championship 2026

ESPAÑOL

Mundial de Tango 2026 – Cuando deciden las centésimas, en realidad todos han ganado

Terminó la final del Mundial de Tango de Pista / Tango Salón 2026 en Buenos Aires. Por supuesto que un Mundial necesita resultados, nombres, puntajes y posiciones. Pero cuando solamente unas centésimas separan a las mejores parejas, para mí eso demuestra algo esencial: a este nivel, de alguna manera, todos ya han ganado.

El Tango de Pista es improvisado. No existe una rutina obligatoria ni una coreografía idéntica para todos. Cada pareja responde en el momento a la música, al espacio, a la conexión dentro de la pareja y también a las otras parejas en la pista. Eso hace que el tango esté vivo y, al mismo tiempo, que evaluarlo sea enormemente difícil.

Todos los que entran a esa pista han invertido años de trabajo, entrenamiento, energía y compromiso personal. Por supuesto que puede existir decepción si al final no llega el primer puesto. Pero cuando las diferencias son tan pequeñas, ya no se trata simplemente de quién es mejor o peor. Se trata de matices, percepción, timing, ese instante especial y, a veces, también de un poquito de suerte.

¿Cómo se forman los puntajes?

También se discute mucho sobre la forma de evaluar. La nota más alta y la más baja se eliminan, y con las restantes se forma el promedio.

La intención se entiende: una sola evaluación extremadamente alta o baja no debería decidir todo el resultado.

Sin embargo, para mí existe algo todavía más importante. Una pareja no puede producir un momento extraordinario tras otro durante tres minutos de tango improvisado. Tal vez haya dos o tres instantes en los que todo se une de repente: música, conexión, timing y expresión.

Mientras una pareja vive exactamente uno de esos momentos, un jurado puede estar mirando a otra pareja. Eso no es un error, sino la realidad de esta tarea. Varias parejas bailan simultáneamente y nadie puede observar cada segundo decisivo.

Por eso los puntajes también son fotografías de un instante. No muestran solamente lo que se bailó, sino aquello que llegó a ser visto en ese momento.

La decisión del jurado debe ser respetada. Al mismo tiempo, es comprensible que después de una noche así se hable y se discuta.

Presencia en lugar de hacer cada vez más

Algo que para mí se hizo especialmente visible esa noche fue la importancia de la presencia. Es exactamente lo que trabajo desde hace muchos años con mis clientes: expresión corporal, actitud interna, confianza en uno mismo y la capacidad de estar realmente en el momento.

Una y otra vez observo que un tango puede cambiar en pocos minutos sin modificar prácticamente nada de la técnica.

A veces el punto decisivo está en otro lugar.

Quizá en un tema emocional. Quizá en un patrón antiguo. Quizá en la pregunta de si una persona se permite ser vista. Si se permite ocupar espacio. Si realmente cree: Puedo estar aquí. Puedo ser bueno. Incluso puedo permitirme ser extraordinario.

Entonces cambia la postura. La mirada. La respiración. La manera de colocar un pie. La manera de esperar. La manera de percibir al compañero.

Y en muy poco tiempo el tango se ve diferente, aunque técnicamente quizá no haya cambiado casi nada.

Eso es precisamente lo que me fascina.

Porque también demuestra que este trabajo va mucho más allá del tango. Cuando una persona aprende a estar más presente, a no hacerse pequeña y a mostrarse con mayor claridad, eso puede ayudarle también en relaciones, conversaciones, situaciones sociales y en el ámbito profesional.

No se trata solamente de bailar mejor.

Se trata de estar de otra manera.

Por eso con mis clientes muchas veces no empiezo con un paso nuevo o una figura nueva, sino con mindset, temas emocionales, presencia y confianza en uno mismo.

Porque muchas veces el mayor arte no consiste en hacer más, sino exactamente lo contrario: quitar algo, permitir una pausa, no correr inmediatamente hacia el siguiente movimiento y dejar que un momento simplemente permanezca.

A este nivel todos saben muchísimo técnicamente. La pregunta deja de ser solamente: ¿Quién puede hacer más?

Y pasa a ser: ¿Quién está realmente presente? ¿Quién sigue siendo visible? ¿Quién se diferencia sin volverse más ruidoso?

En el tango existen palabras hermosas para estas sutilezas. La Cadencia describe esa manera tan propia en la que una persona se mueve dentro de la música, y la Pisada la calidad con la que se coloca un pie. A veces basta un solo paso consciente o una pausa para reconocer a un bailarín.

Para mí la presencia también es una forma de mostrarse. Una pareja se muestra. Muestra cómo baila, su propio sentimiento de vida y también algo de sí misma.

Hasta llegar a ese punto puede haber años de trabajo, búsqueda e inversión. Muchas veces también hay un verdadero proceso dentro de la pareja: ¿Qué queremos bailar? ¿Cuál es nuestra expresión común? ¿Qué dirección se siente correcta para los dos?

Pueden pasar años hasta que dos personas encuentren realmente una línea compartida. Hace falta entrenamiento, conversaciones, desacuerdos, cambios y la disposición constante de percibirse a uno mismo y al otro de una nueva manera.

Y finalmente aparece algo propio.

La pareja hace una declaración con su baile: Este es nuestro tango. Así lo sentimos. Así queremos mostrarlo.

Y gracias a parejas así, el tango mismo recibe nuevas facetas una y otra vez, porque cada pareja aporta su propio sentimiento de vida.

Y de ahí también nace la confianza en uno mismo. No una confianza ruidosa que necesita demostrar algo, sino una comprensión tranquila de uno mismo.

No hace falta representar nada.

Simplemente estás ahí.

Quizás esa sea una de las mayores cualidades del tango: no tener que mostrar todo lo que uno sabe hacer, sino tener el valor de dejar un momento quieto y disfrutarlo de verdad.

El valor de mostrarse

Y para todo eso hace falta valor. Valor para mostrarse, para ser evaluado, para entrar a esa pista frente a un gran público y un jurado argentino experimentado.

Todas las parejas que estuvieron allí se posicionaron. Arriesgaron algo al hacerse visibles.

Y solamente por eso ya ganaron algo: experiencia, presencia, visibilidad y quizá la posibilidad de inspirar a personas que nunca conocerán.

Especialmente quienes estén decepcionados con su resultado no deberían olvidarlo.

Estuvieron allí.

Se mostraron.

Quizá alguien en el público miró a una pareja y pensó: Así quiero bailar yo.

Tal vez después de una competencia no deberíamos preguntarnos solamente: ¿Qué puesto obtuve?

Sino también: ¿A quién toqué, animé o inspiré? ¿A quién llegué con mi valor y mi personalidad?

El riesgo de no ser visto siempre existe. Pero ser visto puede cambiarlo todo.

Por eso admiro profundamente a todas estas parejas.

Los resultados

1.er puesto – Naima Gerasopoulou & Lucas Gauto

Grecia / Argentina

9,858 puntos

Naima y Lucas son los nuevos campeones mundiales de Tango de Pista 2026. Para mí muestran que evolucionar no siempre significa hacer más. Se trata de refinar, de musicalidad, calma, precisión, conexión y presencia.

Quizás esa sea la lección más importante: No hacer más. Hacerlo con mayor precisión.

2.º puesto – Indira Hiayes & Rodrigo Palacios

Argentina

9,796 puntos

Mi felicitación más especial es para Indira y Rodrigo. No solamente por este extraordinario segundo puesto, sino también porque he podido acompañar el camino de Rodrigo durante muchos años.

Un Mundial no es solamente un resultado. Es un hito que crea visibilidad y a veces cambia una carrera entera.

3.er puesto – Solange Jung & London Hong

Corea del Sur

9,706 puntos

Tuve la oportunidad de hablar brevemente con Sol y London después de la competencia. Parecían casi tímidos, como si sintieran que le habían quitado el tercer puesto a otra pareja.

Pero la realidad es exactamente la contraria. Trabajaron durante muchos años para recibir este reconocimiento.

Llegar desde otra cultura y hacerse visible a este nivel dentro de un mundo tan profundamente argentino es una enorme conquista.

Y aquí aparece otra vez la importancia de la seguridad interior en el tango. Quien entra a la pista sintiendo que pertenece allí, que puede ser bueno y quizá incluso puede permitirse ser el mejor, transmite algo que va mucho más allá de la técnica.

Ahí volvemos al mindset.

Uno tiene que permitirse ser su propio ganador.

Exactamente ahí comienza también mi método Tango Pop. No como una técnica más, sino como un trabajo con la presencia, la actitud, los temas emocionales, la confianza en uno mismo y la confianza en la propia expresión.

A veces una persona no necesita un paso nuevo.

Necesita permiso para mostrar de verdad el paso que ya sabe.

4.º puesto – Nadia Aguilar & Erik Deslarmes

9,640 puntos

4.º puesto – Valentina Massari & Leonardo Pankow

9,640 puntos

Dos parejas con exactamente el mismo puntaje. Difícilmente se puede mostrar con mayor claridad lo cerca que está la élite mundial.

5.º puesto – Ornella Simonetto & Juan David Vargas

9,604 puntos

Una pareja que desde hace años forma parte de la élite y que, sin embargo, vuelve a estar expuesta una y otra vez a nuevas evaluaciones y comparaciones.

La pareja Senior

También hubo una distinción especial para Marcela Pilatti y Aldo Adrián Romero como Mejor Pareja Senior.

Me parece una distinción hermosa porque demuestra que la expresión, la musicalidad, la presencia y el desarrollo no tienen fecha de vencimiento.

Quizás el tango sea incluso una de las pocas artes en las que la experiencia de vida puede crear más expresión y no menos.

Milagros Amud – El tango no es solamente baile

Con Milagros Amud y su trío también estuvo presente en el escenario el alma musical del tango.

El tango nunca es solamente baile.

Es música, voz, poesía, historia y cuerpo.

Y a veces, entre tantos puntajes y posiciones, hace bien simplemente volver a escuchar.

Más allá de los puntajes

Después de un Mundial naturalmente se habla mucho de quién bailó mejor esa noche. Y en realidad de eso debería tratarse.

Al mismo tiempo, dentro del mundo del tango aparecen una y otra vez reflexiones que van más allá del baile.

¿Qué carrera tiene ya una pareja? ¿Qué oportunidades puede abrir un título? ¿Una pareja ya está establecida internacionalmente mientras otra, gracias al título, puede recibir por primera vez una verdadera oportunidad de crecer?

A veces incluso surge la pregunta de si una pareja necesita esa oportunidad menos que otra.

Si este tipo de pensamientos influyen alguna vez en una decisión concreta, no puedo ni quiero juzgarlo. No tengo pruebas y no quiero acusar a nadie.

Pero el simple hecho de que estas preguntas aparezcan demuestra cuánta importancia tiene hoy un título mundial.

Me parecería una pena que cualquier consideración fuera de la pista llegara a eclipsar alguna vez el verdadero núcleo de la competencia.

Al final debería tratarse del tango: musicalidad, conexión, expresión y presencia.

¿Quién organiza un Mundial así y por qué?

Hoy Buenos Aires presenta conscientemente el tango como parte de su identidad cultural.

Todavía recuerdo los primeros años de la década del 2000, cuando en algunos eventos comenzaron a circular cuestionarios que preguntaban cuántos zapatos de tango comprabas, cuánta ropa, cuánto tiempo permanecías en la ciudad y cuánto gastabas en clases, milongas, hoteles y comida.

A muchos bailarines les resultaba extraño en aquel momento.

Mirándolo con distancia, se entiende mejor que la ciudad empezaba a reconocer tanto el valor cultural como el valor económico del tango.

Personas de todo el mundo llegan a Buenos Aires por el tango.

Aprenden, bailan, compran, se quedan – a veces durante mucho tiempo.

Cuando un título mundial abre puertas

En la ceremonia de premiación de este año se anunció un premio adicional de 10.000 dólares proveniente de China, vinculado con una futura colaboración.

Lo especial fue que la organización quería trabajar con el futuro campeón mundial antes de que siquiera se supiera quién iba a ganar el título.

El premio no provenía de la ciudad de Buenos Aires, sino de afuera.

Y justamente eso muestra la importancia internacional que ha adquirido este título.

Un título mundial no es solamente una copa. Puede abrir puertas a giras, festivales, shows, enseñanza e intercambio cultural.

Por experiencia propia sé que un título así cambia cosas después – artística, económica y profesionalmente.

Muchas parejas no regresan simplemente para defender el título, sino que lo utilizan como una puerta hacia una nueva etapa de su carrera.

Los nuevos campeones aportan nuevos impulsos, como una canción nueva en la música.

Y, sin embargo, los clásicos nunca pierden su valor.

Mi historia personal con Rodrigo

Con Rodrigo me une una historia muy larga.

Lo conozco desde que era un niño.

Ya estaba sentado a la mesa de pequeño cuando yo tuve mi primer show en Sunderland.

Más adelante vi su propia primera presentación en el escenario.

Y a principios de este año Rodrigo acompañó a mi hijo en su primera presentación en Suiza.

Para mí aquí se cierra un círculo.

Aquel niño de entonces está hoy en el escenario de Buenos Aires como subcampeón mundial.

Eso me conmueve profundamente.

Cuando se publicaron los puntajes

Después del show las posiciones ya estaban definidas. Más tarde se publicaron los puntajes detallados.

Y recién entonces muchas personas comprendieron realmente lo pequeñas que eran las diferencias.

Entonces queda claro: no se trata de bueno o malo.

Se trata de matices.

La gente se relaja. Se alegra. Celebra.

Y probablemente muchos piensan: El año que viene lo intento otra vez.

Con más experiencia, más seguridad y más calma.

También gana el público

Y no solamente ganan los bailarines.

También gana el público.

Ver tantas parejas extraordinarias una detrás de otra desarrolla automáticamente nuestra propia mirada.

Uno empieza a descubrir qué le emociona personalmente. ¿Qué pareja habría elegido? ¿Cómo quiere bailar?

Uno observa matices, pausas, una determinada Pisada, una Cadencia – y de repente piensa: Así quiero aprender a dejar un momento quieto.

Eso también es una victoria.

Después de la competencia quedan las personas

Quizás algunos de los momentos más hermosos llegaron después de la decisión.

Hubo lágrimas, abrazos, parejas que se sostuvieron, se consolaron y se aplaudieron mutuamente.

Por un momento desaparecieron los puestos y los números.

La gente fue a comer, bailar y reír junta.

Quizás muchos simplemente pensaron: Formé parte de esta noche.

Y quizás esa sea la enseñanza más hermosa de un Mundial:

Los puntajes quedan establecidos.

La experiencia se la lleva cada uno consigo.

Y quizá sea justamente entonces cuando recordamos de qué se trata realmente el tango: encuentro, conexión, expresión, presencia y tiempo vivido juntos.

No solamente posiciones.

Enrique M. Grahl

Buenos Aires – Tango World Championship 2026

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Heute: Andenk-Milonga für Hans-Bertel Kutzner im Tango Salon Stuttgart

Hans-Bertel Kutzner – über Vertrauen, über Höhen und Tiefen und die Kunst, die Lebensfreude zu bewahren

Hans-Bertel Kutzner.

Ein vielleicht etwas holpriger Name – und doch ein Name, der für so vieles stand: für Eleganz, Genuss, Lebenslust und die besondere Fähigkeit, jeden Tag etwas zu finden, das es zu feiern gab. Am besten mit ein bisschen Sekt, gemeinsamem Anstoßen und ein paar wunderschönen Tänzen.

Hans-Bertl selbst legte großen Wert auf seinen Namen. Ihm war wichtig, dass die Menschen ihn im Gedächtnis behalten. Selbst in Argentinien konnte man viele Menschen nach ihm fragen. Sogar die Bedienungen haben sich bemüht, seinen Namen perfekt auszusprechen.

Das passte zu ihm: Hans-Bertl kannte seinen eigenen Wert und wusste sich selbst wertzuschätzen. Und vielleicht war ihm gerade deshalb wichtig, dass auch sein Name im Gedächtnis der Menschen bleibt.

Wer ihn kannte, erinnert sich wahrscheinlich an sein Schmunzeln und an dieses besondere Funkeln in seinen Augen.

Auch in schwierigen Situationen zeigte sich eine besondere Seite von ihm. Wenn es Spannungen oder Konflikte gab, entschied sich Hans-Bertl lieber für den Menschen und gegen den Streit.

Sinngemäß konnte er sagen:

„Wir zwei werden uns sowieso wieder verstehen. Ich möchte keinen Streit in meinem Leben. Deshalb gehe ich jetzt aus dieser Situation heraus. Ich kann mich am besten selbst regulieren. Und wenn wir uns beide wieder beruhigt haben, können wir uns wieder in den Arm nehmen – und ganz bald bestimmt wieder zusammen tanzen.“

Diese Haltung sagt für mich sehr viel über ihn aus.

Hast Du mich unten links gefunden?

Jeder von uns kannte einen anderen Hans-Bertl

Ich kann nicht behaupten, Hans-Bertl als ganzen Menschen gekannt zu haben.

Ich habe ihn vor ungefähr 26 Jahren kennengelernt und durfte seitdem einen Teil seines Lebens miterleben.

Erst bei seiner Beerdigung und in den Gesprächen mit anderen Menschen wurde mir noch einmal bewusst, wie viele Seiten von Hans-Bertl es gab, von denen ich wenig oder gar nichts wusste.

Manche seiner langjährigen Freunde wussten beispielsweise nichts von seiner Schwester, andere nichts von seinem Bruder.

Und manchmal hat er sogar seinen eigenen Sohn vergessen. Wenn man ihn darauf ansprach, sagte er:

„Ich habe keinen Sohn.“

Auch das gehört zu den Seiten seines Lebens, die viele von uns nur bruchstückhaft kannten.

Und so frage auch ich mich:

Was hat Hans-Bertl mir nie erzählt?

Dieser Bericht beziehungsweise dieser Blogartikel ist deshalb nicht der Versuch, das ganze Leben von Hans-Bertl zu erzählen.

Ich kann nur von dem Hans-Bertl erzählen, den ich kennenlernen durfte.

Andere Menschen tragen andere Erinnerungen in sich. Und genau deshalb möchte ich diese Erinnerungen zusammentragen.

Es gibt verschiedene Videos mit Stimmen von Menschen, die Hans-Bertl auf ihre ganz persönliche Weise erlebt haben.

Wer nicht bei dem Gedenk-Tanz-Tee dabei sein kann, der heute stattfindet, kann sich diese Videos anschauen und Hans-Bertl dadurch vielleicht noch einmal aus ganz anderen Perspektiven kennenlernen.

Und diese Sammlung darf weiterwachsen.

Wenn ihr eine Geschichte, eine Anekdote, ein Foto oder ein Video von Hans-Bertl habt, dann schickt es mir gerne. Auch wenn ihr etwas anders in Erinnerung habt als ich oder etwas korrigieren möchtet, sagt es mir bitte.

Denn einige dieser Erinnerungen liegen inzwischen ungefähr 26 Jahre zurück.

Vielleicht entsteht erst nach und nach – aus all diesen Stimmen, Bildern und Geschichten – ein immer vollständigeres Bild dieses besonderen Menschen.

Eine Geschichte über Hans-Bertl, die nur wenige kennen

Und jetzt möchte ich euch etwas über Hans-Bertl erzählen, was nur wenige wissen, das aber zeigt, woher er kam und wie er sich entwickelt hat.

Vor ungefähr 26 Jahren kam Hans-Bertl in meinen Tango-Unterricht. Damals habe ich noch gemeinsam mit Judita Zapatero unterrichtet.

Seinen kurzen ersten Kontakt mit dem Tango hatte Hans-Bertl allerdings bereits bei Elias Monrose.

An dieser Stelle möchte ich Elias ausdrücklich danken und ihm meine Wertschätzung aussprechen.

Elias ist ein wichtiger Teil unserer Tango-Community. Und genau das liebe ich am Tango: Wir haben ganz unterschiedliche Lehrer, Tänzer, Persönlichkeiten und Ansätze – und trotzdem kann jeder auf seine Weise dazu beitragen, den Tango zu bereichern und zu befruchten.

Hans-Bertl erzählte mir, dass er keinen klassischen Tango suche.

Er hatte auf meiner Webseite einen Satz gelesen, der ihn beschäftigte:

Beim Tanzen kann man nicht lügen.

Als Hans-Bertl bei uns ankam, hatte ich selbstverständlich gleich eine Tanzpartnerin für ihn.

Doch er lehnte ab.

Er sagte sehr bestimmt:

„Ich bezahle den Kurs. Aber ich möchte nicht tanzen. Ich möchte nur zuschauen und mir das Ganze erst einmal angucken.“

Mein Prinzip war damals eigentlich ziemlich eindeutig:

Bei uns tanzen alle.

Aber in diesem Moment habe ich mein Prinzip verändert.

Ich habe mich auf Hans-Bertl eingestellt.

Denn ich spürte: Da sitzt ein besonderer Mensch. Und es gibt einen Grund dafür, dass dieser Mann nicht tanzen möchte.

Er wiederholte, dass er keinen klassischen Tango suche. Es war dieser Gedanke auf meiner Webseite, der ihn interessierte:

Der Tango lügt nicht.

In einem Gespräch können wir Ja sagen und Nein meinen.

Beim Tanzen funktioniert das nicht.

Ich kann mein Gewicht nicht auf das rechte Bein geben und gleichzeitig behaupten, ich stünde auf dem linken.

Der Körper kommuniziert.

Und gerade diese Kommunikation zwischen Mann und Frau wollte Hans-Bertl zunächst beobachten.

Also kam er weiter in den Unterricht.

Er saß da.

Er schaute zu.

Und irgendwann – nach mehreren Kursen – fragte er ganz vorsichtig, ob er am Ende einmal mit der Lehrerin einen Schritt ausprobieren dürfe.

Bei ihr, sagte er sinngemäß, könne er sicher sein, dass sie nichts von ihm wolle.

Spätestens da wurde mir klar, dass hinter seinem Verhalten mehr steckte.

Irgendwann setzte ich mich zu ihm und fragte ihn, was eigentlich passiert sei.

Und dann erzählte er mir seine Geschichte.

Ein Haus – und ein zerbrochenes Vertrauen

Hans-Bertl erzählte mir von seiner Frau und seinem Sohn.

Gemeinsam hatten sie über viele Jahre ein Haus gebaut.

Kurz bevor dieses Haus fertig war und eigentlich ein neuer gemeinsamer Lebensabschnitt beginnen sollte, sagte seine Frau zu ihm:

„Ich werde nicht mit einziehen.“

Das Haus musste verkauft werden.

Und die Beziehung zerbrach – nicht nur zu seiner Frau, sondern auch zu seinem Sohn.

Später erfuhr Hans-Bertl zudem, dass seine Frau bereits seit vielen Jahren eine Beziehung zu einem anderen Menschen gehabt hatte.

Das war ein dramatischer Einschnitt in seinem Leben.

Und plötzlich verstand ich etwas:

Bei diesem Mann, der in meinem Tangokurs zunächst einfach nur auf einem Stuhl sitzen und zuschauen wollte, ging es überhaupt nicht darum, ob er tanzen konnte.

Es ging um Vertrauen.

Um Nähe.

Um Mann und Frau.

Und um die Frage, ob man nach einer solchen Verletzung überhaupt noch einmal den Mut findet, sich einem anderen Menschen anzuvertrauen.

Vielleicht war deshalb dieser eine kleine Tangoschritt für Hans-Bertl in Wirklichkeit ein ziemlich großer Schritt.

Aus dem Schüler wurde ein Freund

Wenn ich heute darauf zurückblicke, darf ich vielleicht auch ein kleines bisschen stolz darauf sein, dass seine ersten Momente mit dem Tango ganz behutsam auf seine damalige Situation abgestimmt waren.

Nicht, weil ich mir seine spätere Entwicklung zuschreiben möchte.

Ich bin einfach froh, dass wir ihn damals nicht verkrault haben.

Denn gerade in einer solch sensiblen Situation hätte ein unachtsamer Tangolehrer auch einiges kaputtmachen können.

Stattdessen geschah etwas Wunderbares:

Aus dem Mann, der zunächst überhaupt nicht tanzen wollte, wurde ein wunderbarer Tangotänzer.

Und irgendwann war Hans-Bertl längst kein Schüler mehr.

Er war ein Freund.

Als ich mich später selbst von Judita trennte, war plötzlich er für mich da.

Hans-Bertl gab mir einen väterlichen Rat nach dem anderen.

Dabei habe ich noch einmal eine andere Seite an ihm kennengelernt: seine Sanftheit, seine Überlegtheit und seine Fähigkeit, sehr genau darüber nachzudenken, welche Folgen es haben könnte, wenn wir auf einen anderen Menschen auf eine bestimmte Weise reagieren.

Vielleicht ist auch das Tango:

Wahrnehmen.

Zuhören.

Reagieren.

Nicht einfach über den anderen hinweggehen.

Sondern spüren, was gerade zwischen zwei Menschen geschieht.

Buenos Aires – und die Entscheidung zu tanzen

Hans-Bertl liebte den Tango und reiste gerne.

Und wahrscheinlich führte ihn keine Reise häufiger nach Buenos Aires.

Auch dort zeigte sich etwas von seinem Optimismus und seinem Eigensinn.

Bei einem seiner ersten Aufenthalte wurde ihm sinngemäß gesagt, es sei für ihn eigentlich noch viel zu früh, in Buenos Aires Tango tanzen zu wollen.

Hans-Bertl hätte sich davon abschrecken lassen können.

Stattdessen war seine Reaktion eher:

Dann erst recht. Euch zum Trotz werde ich noch heute Abend tanzen.

Und er tat es.

Mit den Jahren entwickelte er seinen Tango immer weiter. Für mich hat er es geschafft, sich diesem traditionellen argentinischen Tango so weit anzunähern, dass man irgendwann sagen konnte:

Hans-Bertl tanzte wie ein Argentinier.

Ein Mann, der Menschen und Tangowelten verband

Hans-Bertl war nicht nur bei den Tänzerinnen ein geschätzter Tanzpartner.

Mindestens genauso besonders war seine Verbindung zu den Männern.

Ihm ging es nie darum, möglichst viele oder die besten Tänzerinnen für sich zu gewinnen.

Viel wichtiger waren ihm echte Freundschaften.

Er pflegte tiefe Verbindungen zu seinen Kumpels und war für viele ein guter Freund.

Wie man auch auf vielen Fotos sehen kann, war er mit ganz unterschiedlichen Menschen der Tangoszene verbunden.

Vielleicht war genau das einer der Gründe, warum er an so vielen Orten gleichermaßen gern gesehen war – im Tango Loft, im Tango Salon, bei Tango Pêle, im Tango Palace und an vielen weiteren Orten.

Mit Kostel vom Tango Palace verband ihn ebenfalls eine gute Freundschaft.

Hans-Bertl hat auf seine Weise etwas geschafft, was ich am Tango besonders liebe:

Er hat nicht getrennt.

Er hat verbunden.

Unterschiedliche Orte, unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Vorstellungen davon, wie Tango getanzt werden soll – und trotzdem gehörte er überall dazu.

Und sogar als DJ konnte Hans-Bertl einen ganzen Tangoabend mit seiner Musikauswahl und seiner Präsenz beeinflussen und prägen.

Ich hoffe sehr, dass viele dieser Menschen heute beim Gedenk-Tanz-Tee wieder zusammenkommen.

Vielleicht ist genau das eine der schönsten Arten, an ihn zu erinnern.

Sport, Reisen – und im Herzen ein Künstler

Hans-Bertl war aber noch viel mehr als Tango.

Er war Sport- und Berglehrer.

Und im Herzen war er sowieso ein Künstler.

Wie stark diese künstlerische Seite in ihm war, wurde beim Ausräumen seiner Wohnung noch einmal besonders deutlich.

Da waren so viele Dinge, bei denen man am liebsten gesagt hätte:

Das kann man doch nicht wegwerfen.

Hans-Bertl stellte beispielsweise selbst Puzzles her.

Er sägte die einzelnen Puzzleteile eigenhändig aus.

Und immer wieder setzte er Erlebnisse oder Gefühle in kleine Kunstwerke um.

Manchmal brachte er solche Arbeiten sogar mit in den Tango-Unterricht.

Zwei Federn und ein goldenes Band

Ein solches Kunstwerk ist mir besonders in Erinnerung geblieben.

Hans-Bertl hatte eine kleine Skulptur gebaut.

Darin waren zwei Federn – eine rote und eine weiße – mit einem goldenen Band miteinander verbunden.

Er hatte damit ein Gefühl, das er beim Tango erlebt hatte, in Kunst umgesetzt.

Für mich stehen diese beiden Federn heute auch für die Leichtigkeit, die das Leben haben kann, wenn wir unseren Blick auf die positiven Dinge richten.

Und das goldene Band steht für etwas besonders Wertvolles:

für die Verbindung zwischen zwei Menschen.

Der Tango wurde seine Familie

Hans-Bertl hat erlebt, wie Vertrauen zerbrechen kann.

Aber er ist durch diesen Schmerz hindurchgegangen.

Er hat wieder getanzt.

Er ist gereist.

Er hat gefeiert.

Er hat Kunst geschaffen.

Er hat Freundschaften gepflegt.

Und er hat das Leben genossen.

Aus dem Mann, der beim ersten Tangokurs nur auf seinem Stuhl sitzen und zuschauen wollte, wurde ein Mann, mit dem später wahrscheinlich jede Frau auf einem Tanzabend gerne getanzt hätte.

Und wer sein Schmunzeln und dieses Funkeln in seinen Augen kannte, konnte sich wahrscheinlich vorstellen, dass ihm das durchaus gefallen hat.

Aber fast noch wichtiger:

Der Tango wurde für Hans-Bertl irgendwann auch ein Stück Familie.

Hier fand er Menschen, die ihn annahmen.

Hier erlebte er Anerkennung und Wertschätzung.

Hier waren seine Tänzerinnen.

Hier waren seine Kumpels.

Hier waren Freunde.

Hier konnte er feiern, lachen, Musik machen und tanzen.

Vielleicht fand er hier etwas Neues, nachdem in seinem früheren Leben so viel zerbrochen war.

Eine neue Nähe.

Neues Vertrauen.

Neue Freundschaften.

Eine neue Familie.

Und wieder Lebensfreude.

Was Hans-Bertls Geschichte auch mit meiner Arbeit zu tun hat

Hans-Bertls Geschichte hat mir noch einmal gezeigt, dass Tango weit mehr sein kann als Musik, Schritte und Figuren.

Tango kann auch Persönlichkeitsentwicklung sein.

Wir lernen Nähe und Distanz.

Wir lernen Vertrauen.

Wir lernen, die Körpersprache eines anderen Menschen wahrzunehmen.

Und wir lernen etwas über uns selbst.

Gerade als Transformationscoach lerne auch ich durch solche Lebensgeschichten immer wieder dazu.

Begegnungen mit Menschen wie Hans-Bertl haben mich auch zu der Arbeitsweise geführt, mit der ich heute wiederum andere Menschen begleiten und unterstützen kann.

Denn Tango kann einen Raum schaffen, in dem wieder Vertrauen entstehen und etwas in einem Menschen heilen darf.

Hans-Bertls Weg hat mir gezeigt, dass selbst nach tiefen Verletzungen wieder Nähe möglich werden kann.

Dass aus einem tiefen Schmerz wieder Freude entstehen kann.

Und dass ein Mensch wieder mitten ins Leben zurückfinden kann.

Wir tanzen weiter

Vielleicht ist genau das etwas, das Hans-Bertl uns hinterlässt.

Nicht die Aufforderung, traurig stehen zu bleiben.

Sondern weiterzugehen.

Weiter miteinander zu feiern.

Weiter Freundschaften zu pflegen.

Weiter aufeinander zu achten.

Und natürlich:

weiter zu tanzen.

Vielleicht ein kleines bisschen bewusster.

Vielleicht ein kleines bisschen feiner miteinander.

Und vielleicht können wir alle zusammen sogar ein kleines bisschen besser tanzen.

Nicht nur technisch.

Sondern besser miteinander.

Damit Hans-Bertl bei jedem Tanz, bei jeder Umarmung, in unseren Freundschaften und in diesen feinen Verbindungen zwischen Menschen immer ein Stück zwischen uns bleibt.

Und wenn wir uns daran erinnern, wie ein Mann, der vor 26 Jahren zunächst nur auf einem Stuhl sitzen und zuschauen wollte, schließlich eine ganze Tangowelt für sich erobert, Freunde gefunden, Menschen verbunden, Musik aufgelegt, Kunst geschaffen, gefeiert und das Leben genossen hat, dann ist das vielleicht auch eine wunderbare Erinnerung daran, was Veränderung bedeuten kann.

Lieber Hans-Bertl – das goldene Band bleibt.


Die Trauerrede hat Josef Önder gehalten, dann hat Rudi Dörrich etwas gesagt und sein Bundeswehrfreund heißt Sautner, Vorname fällt mir gerade nicht ein. Das Tanzpaar sind Anja und Mike. Bis später. 😍

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Warum Argentinier Tango tanzen – selbst wenn Fußball gespielt wird Wo schaust Du heute?

Der Schlusspfiff war kaum zu hören.

Nicht, weil das Stadion so laut gewesen wäre. Sondern weil im Soccer Olymp in Stuttgart in genau diesem Moment Hunderte Menschen gleichzeitig jubelten, schrien, lachten, sich umarmten und einige sogar zu tanzen begannen.

Zu tanzen.

Mitten zwischen Menschen in Trikots, Fahnen und Gesängen.

Wer Argentinien nicht kennt, wundert sich vielleicht darüber. Wer Argentinien kennt, wundert sich überhaupt nicht.

Denn für viele Argentinier gehören Fußball und Tango zusammen. Nicht, weil beim Fußball Tango getanzt wird. Sondern weil beides aus derselben Kultur entsteht.

Eigentlich wollten wir an diesem Abend im Soccer Olymp einfach nur Fußball schauen. Ein paar Argentinier hatten gefragt, ob sie die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft gemeinsam verfolgen dürften. Niemand ahnte, was daraus entstehen würde.

Aus einer kleinen Gruppe wurde mit jedem Spiel eine größere Gemeinschaft. Anfangs waren es nicht einmal dreißig Menschen. Dann etwa hundert. Mit jedem Spiel wurden es mehr. Spätestens im Halbfinale waren bereits rund 700 Menschen da – und heute Abend zum Finale werden noch einmal deutlich mehr erwartet.

Es war längst mehr als Public Viewing.

Es war ein Stück Argentinien mitten in Stuttgart.

Die Menschen sangen gemeinsam. Sie litten gemeinsam. Sie feierten gemeinsam.

Für sie war klar:

„Wir müssen zusammen sein. Die Mannschaft muss spüren, dass wir hinter ihr stehen.“

Das war keine Floskel.

Sie waren überzeugt, dass ihre gemeinsame Aufmerksamkeit, ihre Begeisterung und ihre Energie einen Unterschied machen.

Genau das hat mich tief beeindruckt.

Dass diese besondere Atmosphäre sogar den SWR auf den Plan rief, wunderte mich nicht. Mitten im Halbfinale war ein Kamerateam vor Ort und wollte mit mir ein kurzes Interview führen – auch wegen meines Bezugs zu Argentinien und meiner Arbeit als Tangolehrer.

Doch ausgerechnet zur Halbzeit strömten Hunderte Menschen durch den Raum. Die Kamera wurde angerempelt, überall wurde gesungen, umarmt und diskutiert. An ein ruhiges Gespräch war nicht mehr zu denken. Nach wenigen Minuten mussten wir abbrechen.

Ehrlich gesagt hätte es keine passendere Szene geben können.

Genau so habe ich den Abend erlebt.

Später habe ich selbst noch meinen Sohn interviewt. Mich hat interessiert, wie er diese besondere Stimmung wahrnimmt. Es war spannend zu sehen, wie unterschiedlich wir beide denselben Moment erlebt haben und wie sehr uns die Energie der Menschen gepackt hat.

Heute Abend werde ich wieder im Soccer Olymp sein.

Ich freue mich nicht nur auf das Finale, sondern auch auf die Menschen.

Denn dort wird nicht nur gemeinsam Fußball geschaut. Viele Argentinier treffen sich dort, spielen zusammen Fußball, tanzen miteinander, grillen, feiern und pflegen ihre Kultur.

Genau an diesem Punkt musste ich wieder an den Tango denken.

Viele glauben, Fußball und Tango hätten nichts miteinander zu tun. Je länger ich beide Welten kenne, desto mehr erkenne ich das Gegenteil.

Beides lebt von Präsenz.

Von Rhythmus.

Von Kreativität.

Von Balance.

Und von einem Bewegungsprinzip, das im Tango Amague heißt.

Es ist das Andeuten einer Bewegung, ohne sie vollständig auszuführen.

Messi beherrscht dieses Prinzip wie kaum ein anderer. Maradona konnte es ebenfalls meisterhaft.

Im Tango geschieht genau dasselbe.

Nicht der Schritt macht den Unterschied.

Sondern der richtige Moment.

Vielleicht ist genau das das Geheimnis.

Fußball und Tango sind in Argentinien keine Gegensätze.

Sie erzählen dieselbe Geschichte.

Eine Geschichte von Gemeinschaft.

Von Improvisation.

Von Vertrauen.

Und von Menschen, die das Leben gemeinsam feiern.

Genau dieser Zusammenhalt hat mich tief beeindruckt – und vielleicht ist er einer der Gründe, warum mich der argentinische Fußball und der Tango an so vielen Stellen an dieselben Werte erinnern: Präsenz, Kreativität, Gemeinschaft und die Fähigkeit, selbst in den größten Drucksituationen spielerisch zu bleiben.

Deshalb unterrichte ich Tango nicht nur, um Schritte zu vermitteln.

Ich möchte Menschen helfen, Präsenz zu entwickeln.

Balance.

Ausstrahlung.

Und die Fähigkeit, anderen wirklich zu begegnen.

Denn Häuser kann man kaufen.

Autos kann man kaufen.

Aber Präsenz nicht.

Eleganz nicht.

Und echte Verbindung zwischen Menschen schon gar nicht.

Der größte Reichtum eines Menschen ist nicht das, was er besitzt.

Sondern das, was er geworden ist.

Ich wünsche allen heute Abend im Soccer Olymp ein unvergessliches Finale.

Möge eure gemeinsame Energie noch lange nachwirken.

💃🇩🇪 Heute ist wieder Tanztee – und heute fühlt es sich besonders argentinisch an! Es wird bestimmt nicht nur wegen der Umarmungen heiß. 🔥

Ich freue mich auf viele Tänze, viele Umarmungen und darauf, heute gleich doppelt Argentinien zu feiern: auf dem Parkett mit Tango und bei der Fußball-WM. ⚽❤️

La Guardia Vieja und Di Sarli sorgen für die Musik. Hans Bertel, Mateo und ich sind sicher da – und bestimmt auch viele andere. Kommst du?

Bis später – ¡Vamos Argentina! 🇦🇷

🇬🇧

💃 Today it's Tango Tea again – and today feels especially Argentinian! It won't get hot just because of the hugs. 🔥

I'm looking forward to many dances, lots of hugs, and celebrating Argentina twice today: on the dance floor with tango and at the World Cup. ⚽❤️

La Guardia Vieja and Di Sarli will provide the music. Hans Bertel, Mateo and I will definitely be there – and surely many others too. Are you coming?

See you later – ¡Vamos Argentina! 🇦🇷

🇪🇸

💃 ¡Hoy vuelve el Tango Tea y hoy se siente especialmente argentino! No hará calor solo por los abrazos. 🔥

Tengo muchas ganas de bailar, de dar muchos abrazos y de celebrar a Argentina por partida doble: en la pista con el tango y en el Mundial de fútbol. ⚽❤️

La Guardia Vieja y Di Sarli pondrán la música. Hans Bertel, Mateo y yo estaremos allí con seguridad… y seguro que vendrán muchos más. ¿Vienes?

¡Hasta luego y vamos Argentina! 🇦🇷

🇩🇪 🇬🇧 🇪🇸 Junges Tango Team Bodensee auf den Zeller Tanz-Welten 2026 | Young Tango Team Bodensee at Zeller Tanz-Welten 2026 | Joven Equipo de Tango Bodensee en las Zeller Tanz-Welten 2026

⚠️ Hinweis: Einige Videos können in bestimmten Regionen eventuell nicht angezeigt werden, weil YouTube die Wiedergabe wegen fehlender Musikrechte einschränkt.

🇩🇪
Die Zeller Tanz-Welten 2026 auf dem historischen Marktplatz in Radolfzell zeigten eindrucksvoll, wie lebendig und vielfältig die Tanzszene am Bodensee ist. Zwischen zahlreichen Tanzrichtungen begeisterte besonders das Junge Tango Team Bodensee mit einer abwechslungsreichen Show aus Tango, Vals, Milonga und argentinischer Folklore.

Unter der Leitung von Rafael Mendaro standen gleich mehrere Generationen gemeinsam auf der Bühne. Besonders schön war zu erleben, wie Rafael Mendaro gemeinsam mit seiner Tanzpartnerin Ailen Ruch, seiner Tochter Lucia Mendaro, Mateo Grahl, Ignacio Ruch und Alma Vogel das Publikum begeisterte.

Was uns verbindet, ist eine gemeinsame Vision: Tango lebt nicht nur im Tanzkurs, sondern vor allem dann, wenn Menschen Freude daran entwickeln, miteinander zu tanzen und sich auch außerhalb des Unterrichts begegnen.

Rafael Mendaro mit seiner Tochter Lucia, Julita mit ihren Studentenkursen und ich gemeinsam mit meinem Sohn Mateo verfolgen seit Jahren genau dieses Ziel: jungen Menschen den Tango auf natürliche und zeitgemäße Weise näherzubringen.

Ein weiterer wichtiger Impuls geht von Julita aus. Mit ihren Studentenkursen schafft sie einen niedrigschwelligen Zugang zum Tango und begeistert junge Menschen für diese besondere Kultur.

Besonders schön ist zu sehen, dass inzwischen an vielen Orten in Baden-Württemberg neue Initiativen entstehen, die jungen Menschen den Zugang zum Tango Argentino erleichtern.

🇬🇧
The Zeller Tanz-Welten 2026 in Radolfzell showcased the vibrant dance community around Lake Constance. One of the highlights was the performance of the Young Tango Team Bodensee, presenting Argentine Tango, Vals, Milonga and Argentine Folk Dance.

Directed by Rafael Mendaro, the performance brought together different generations on one stage. Together with his dance partner Ailen Ruch, his daughter Lucia Mendaro, Mateo Grahl, Ignacio Ruch and Alma Vogel, they demonstrated how Tango creates connections across generations.

We all share the same vision: Tango should not only be learned in classes but lived through social dancing and real human connection.

Another important contribution comes from Julita, whose university tango courses make Argentine Tango accessible to young people.

It is especially encouraging to see that many new initiatives are appearing throughout Baden-Württemberg, inspiring young people to discover Argentine Tango.

🇪🇸
Las Zeller Tanz-Welten 2026 en Radolfzell demostraron la diversidad y vitalidad de la danza en la región del Lago de Constanza. Uno de los momentos más destacados fue la actuación del Joven Equipo de Tango Bodensee, con una combinación de tango, vals, milonga y folclore argentino.

Bajo la dirección de Rafael Mendaro, varias generaciones compartieron el escenario. Junto con su pareja de baile Ailen Ruch, su hija Lucia Mendaro, Mateo Grahl, Ignacio Ruch y Alma Vogel, mostraron cómo el tango une a personas de diferentes edades.

Compartimos una misma visión: el tango no debe vivirse únicamente en las clases, sino también en la pista de baile y en los encuentros sociales.

Otro impulso muy importante proviene de Julita, quien con sus cursos universitarios acerca el Tango Argentino a muchos jóvenes.

Es especialmente alentador ver que en muchos lugares de Baden-Württemberg están surgiendo nuevas iniciativas para acercar el Tango Argentino a las nuevas generaciones.

Die Tänze der Show

El Choclo | Part 1

🇩🇪
El Choclo eröffnet den Auftritt mit einem der berühmtesten Tangos der Welt – elegant, musikalisch und voller Verbindung.

🇬🇧
El Choclo opens the performance with one of the most famous tangos in the world – elegant, musical and full of connection.

🇪🇸
El Choclo abre la presentación con uno de los tangos más famosos del mundo – elegante, musical y lleno de conexión.

Desde el Alma | Part 2

🇩🇪
Mit Desde el Alma zeigt das Ensemble einen der schönsten argentinischen Valses – voller Gefühl, Leichtigkeit und Harmonie.

🇬🇧
With Desde el Alma, the ensemble presents one of the most beautiful Argentine valses – full of emotion, lightness and harmony.

🇪🇸
Con Desde el Alma, el grupo presenta uno de los valses argentinos más hermosos – lleno de emoción, ligereza y armonía.

La Milonga de Buenos Aires | Part 3

🇩🇪
La Milonga de Buenos Aires bringt Spielfreude, Rhythmus und Dynamik auf die Bühne und zeigt die fröhliche Seite des Tango Argentino.

🇬🇧
La Milonga de Buenos Aires brings joy, rhythm and energy to the stage and shows the playful side of Argentine Tango.

🇪🇸
La Milonga de Buenos Aires trae alegría, ritmo y energía al escenario y muestra el lado más juguetón del Tango Argentino.

Chacarera del Rancho | Part 4

🇩🇪
Mit der Chacarera del Rancho endet die Show mit argentinischer Folklore – voller Energie, Gemeinschaft und Lebensfreude.

🇬🇧
With Chacarera del Rancho, the show ends with Argentine folk dance – full of energy, community and joy.

🇪🇸
Con Chacarera del Rancho, la presentación termina con folclore argentino – lleno de energía, comunidad y alegría.

Beteiligte

💃 Tänzer:
Ailen Ruch & Rafael Mendaro
Lucia Mendaro & Mateo Grahl
Alma Vogel & Ignacio Ruch

🎥 Video & Blog:
Enrique Grahl

📍 Veranstaltung:
Zeller Tanz-Welten 2026
Marktplatz Radolfzell am Bodensee

🌐 Weitere Informationen, alle Videos und Fotos findest du auf meinem Blog:
https://www.enriquegrahl.com

📷 Instagram:
@tangopoptrainer
@rafaelmendarotango

🇩🇪 🇬🇧 🇪🇸 🖤 Hinter jeder Trauer steckt eine Geschichte der Liebe.

Heute möchte ich euch um etwas ganz Persönliches bitten.

Bitte unterstützt eine wunderbare Frau, eine Freundin, eine Kollegin und für viele von euch auch eine inspirierende Tänzerin: Judith Theiler.

Judith nimmt bei Germany's Next Speaker Star teil und setzt sich mit einem Thema auseinander, das uns alle irgendwann im Leben berührt und über das trotzdem noch viel zu selten gesprochen wird: Trauer.

Wie Menschen in meinem näheren Umfeld in den vergangenen Tagen erneut schmerzlich erfahren mussten, kann dieses Thema jeden von uns jederzeit treffen. Niemand sucht sich diesen Moment aus – und doch verändert er unser Leben.

Nach dem Tod von Hans-Bertel Kutzner habe ich selbst viele Gespräche mit Judith geführt. Sie hat mir in dieser Zeit wertvolle Impulse gegeben. Besonders beeindruckt hat mich ihr Blick auf die Trauer. Sie sieht in ihr nicht nur Schmerz, sondern auch eine große Kraft.

Denn Trauer bringt immer Veränderung mit sich. Und gerade deshalb kann in ihr auch die Chance für einen Neuanfang liegen. Hinter jeder Trauer steckt nicht nur eine Geschichte der Liebe, sondern oft auch die Kraft, dem Leben eine neue Richtung zu geben. Dieser Gedanke hat mir in den vergangenen Tagen sehr geholfen.

Den ausführlichen Nachruf auf Hans-Bertel Kutzner werde ich in Kürze hier auf meinem Blog veröffentlichen. Wenn ihr ihn nicht verpassen möchtet, abonniert gerne meinen Blog.

Genau deshalb unterstütze ich Judith von Herzen.

Ihr Ziel ist es, das Thema Trauer in eine breite Öffentlichkeit zu bringen. Germany's Next Speaker Star ist für sie nicht das eigentliche Ziel, sondern die Möglichkeit, möglichst viele Menschen mit dieser wichtigen Botschaft zu erreichen – vielleicht sogar genau diejenigen, die im Moment Trost, Hoffnung oder Orientierung brauchen.

Es fehlen ihr nur noch etwa 20 Stimmen, um ins Finale zu kommen.

Ganz wichtig: Die Abstimmung endet heute, am Sonntag, um Mitternacht. Wenn ihr heute Abend nach Hause kommt und noch einmal kurz euer Handy in die Hand nehmt, ist es noch nicht zu spät. Eure Stimme kann den entscheidenden Unterschied machen.

Wenn ihr Judith vor dem Abstimmen noch etwas besser kennenlernen möchtet, schaut euch gerne ihre Website an. Dort erfahrt ihr mehr über ihre Arbeit als Coach und über ihre besondere Sicht auf Trauer, Veränderung und Neuanfang.

🌿 Website: mynewbeginning.de

🗳️ Direkt zum Voting: https://speakerstars.de/videos/judith-theiler-gnss-2026/

Ich danke euch von Herzen für eure Unterstützung.

Denn manchmal bewirkt eine einzige Stimme weit mehr, als wir im ersten Moment glauben.

🇬🇧 English

Behind every grief is a story of love.

My friend and colleague Judith Theiler is competing in Germany's Next Speaker Star with the important topic of grief and new beginnings. She needs only about 20 more votes to reach the final. Voting closes today at midnight.

Learn more: 🌿 mynewbeginning.de

Vote here: 🗳️ https://speakerstars.de/videos/judith-theiler-gnss-2026/

Thank you so much for your support! ❤️

🇪🇸 Español

Detrás de cada duelo hay una historia de amor.

Mi amiga y colega Judith Theiler participa en Germany's Next Speaker Star con un mensaje muy importante sobre el duelo y los nuevos comienzos. Solo necesita unas 20 votaciones más para llegar a la final. La votación termina hoy a medianoche.

Más información: 🌿 mynewbeginning.de

Vota aquí: 🗳️ https://speakerstars.de/videos/judith-theiler-gnss-2026/

¡Muchas gracias por vuestro apoyo! ❤️

Enrique Grahl

✨ 💃 🕺 Stop Waiting. Start Dancing. 🇩🇪 🇬🇧 🇪🇸

🇩🇪 Hör auf zu warten. Fang an zu tanzen.

Es ist ganz einfach, dich selbst glücklich zu machen.

Dazu brauchst du keinen Partner.

Mach den ersten Schritt. 🚶

Wenn die Menschen sehen, dass du tanzen kannst 💃 und Freude ausstrahlst ✨, wirst du nicht lange allein bleiben. Schon bald wirst du viele Tanzpartner oder Tanzpartnerinnen finden.

Tanzen ist weit mehr als nur Bewegung zur Musik. Es ist Mut, Selbstvertrauen, Präsenz und Lebensfreude.

Tanzen ist wie ein Fenster 🪟 in eine Welt voller Emotionen, Begegnungen und Möglichkeiten.

Wer tanzen lernt, lernt nicht nur Schritte. Er öffnet ein Fenster zu einer neuen Welt – und oft auch zu einer neuen Version seiner selbst. 🪟 ✨ 💃 🕺

🇬🇧 Stop Waiting. Start Dancing.

It's surprisingly easy to make yourself happy.

You don't need a partner for that.

Just take the first step. 🚶

When people see that you can dance 💃 and radiate joy ✨, you won't stay alone for long. Soon you'll find plenty of dance partners.

Dancing is much more than movement. It's confidence, connection, presence, and personal growth.

Dancing is like a window 🪟 into a world full of emotions, encounters, and possibilities.

Whoever learns to dance learns much more than steps. They open a window to a new world—and often to a new version of themselves. 🪟 ✨ 💃 🕺

🇪🇸 Deja de esperar. Empieza a bailar.

Es sorprendentemente fácil hacerte feliz a ti mismo.

Para eso no necesitas una pareja.

Da el primer paso. 🚶

Cuando las personas vean que sabes bailar 💃 y transmites alegría ✨, no permanecerás solo por mucho tiempo. Pronto encontrarás muchas parejas de baile.

Bailar es mucho más que movimiento. Es confianza, conexión, presencia y crecimiento personal.

Bailar es como una ventana 🪟 a un mundo lleno de emociones, encuentros y posibilidades.

Quien aprende a bailar no solo aprende pasos. Abre una ventana hacia un nuevo mundo y, muchas veces, hacia una nueva versión de sí mismo. 🪟 ✨ 💃 🕺

**Sometimes it’s just too hot to tango.** ☀️💃 🇬🇧 🇪🇸 🇩🇪

☀️ Heute ist es zu heiß für Tango – deshalb findet heute kein Tango-Unterricht statt. Genießt den Abend beim Essen, Fahrradfahren oder einfach draußen. Wie es weitergeht, erfahrt ihr nächste Woche. Für Privatstunden könnt ihr mir jederzeit schreiben.

☀️ It’s too hot for tango today, so there will be no tango class. Enjoy the evening, go out for dinner, ride your bike or simply spend some time outside. You’ll hear more about next week soon. Feel free to message me anytime for private lessons.

☀️ Hoy hace demasiado calor para bailar tango, así que hoy no habrá clase. Disfruten la tarde, salgan a comer, den un paseo en bicicleta o simplemente estén al aire libre. La próxima semana les cuento cómo seguimos. Pueden escribirme en cualquier momento para clases privadas.

Ornella Simonetto & Juan David Vargas – One of the Favorites for the Tango World Championship?Full Show in Tango Salon Stuttgart

🌍 TRILINGUAL ARTICLE 🇬🇧 English first 🇪🇸 Español después 🇩🇪 Deutsch unten

🎥 Included in this article:

• The Entire Show of Ornella Simonetto & Juan David Vargas at Tango Salon Stuttgart
• Exclusive Interview – Stuttgart 2026
• Exclusive Interview – Buenos Aires World Championship Qualifiers 2025
• Five Individual Dance Performances

ENGLISH

From Buenos Aires to Stuttgart

After their show at Tango Salon Stuttgart, I had the opportunity to sit down with Ornella Simonetto and Juan David Vargas once again.

Instagram: @ornella_simonetto_tango @juanvargas.landinez

This interview was special for me because it was not our first conversation. Included in this article is also an earlier interview I recorded during the qualification rounds of the 2025 Tango World Championship in Buenos Aires.

At that time, the results were still unknown. Yet, based on my own experience at World Championships and many years of observing the international tango scene, I already had the feeling that this couple would go very far. Their connection, musicality, stage presence, technical clarity, and shared vision stood out immediately.

Later, they confirmed that impression by reaching the podium once again.

From 7th Place to Two Bronze Medals

Their journey is inspiring.

First, they reached 7th place at the Tango World Championships.

Then they achieved 3rd place.

And then they achieved 3rd place again.

For most dancers, these results would already represent a lifetime achievement. Yet when speaking with Ornella and Juan David, one quickly realizes that their focus is not on what they have already accomplished but on what they can still learn and improve.

Naturally, after a 7th place and two bronze medals, the next dream becomes obvious:

The World Championship title.
INTERVIEW BUENOS AIRES 2025:

Technique Meets Emotion

Juan David Vargas, originally from Cali, Colombia, brings more than fourteen years of professional tango experience to the dance floor.

Throughout his career, he has won numerous titles in Tango, Milonga, and Vals competitions in Colombia and has been a finalist at the Tango World Championship since 2016. His achievements include 6th place in Tango Escenario and consecutive 3rd-place finishes in Tango de Pista at the World Championships.

Over the years he has performed at major international tango festivals and toured extensively across Europe, the Middle East, Asia, North America, and South America. As a choreographer and artistic director, he has also created and directed tango productions internationally.

Watching him, you see precision, creativity, speed, and extraordinary technical control. Throughout the show, one can see complex footwork, intricate rhythmic interpretations, and remarkable mastery, all delivered with apparent ease.

Yet despite all this brilliance, he never loses the connection to the music or to his partner.

Ornella Simonetto brings an equally impressive range of experience to the partnership. A finalist and podium finisher at the Tango World Championship, she is also an internationally respected teacher and Tango DJ.

Her sensuality, elegance, musical sensitivity, and emotional depth give the dance a warmth that immediately reaches the audience. She understands tango not only through movement, but also through music, culture, and human connection.

Together they create something rare.

Virtuosity without losing emotion.

Emotion without losing precision.

An International Couple with a Shared Vision

Colombia and Argentina. Two different countries. Two different stories. One shared passion.

Despite their achievements, they continue training, studying, researching, and challenging themselves every year. There is no sense of having arrived. Instead, there is a constant desire to become better artists, teachers, and dancers.

That mindset may be one of the most important reasons for their success.

Why Their Students Benefit

One aspect often overlooked is how much their students benefit from this continuous development.

Every lesson learned through competition, travel, teaching, and performance eventually finds its way into their classes.

Students are not learning from artists who stopped growing years ago.

They are learning from artists who are still evolving.

Every year they bring new experiences, new discoveries, and new perspectives back into their teaching.

Why Top Couples Continue Chasing the Title

People often ask why dancers who are already internationally respected continue striving for the highest title.

The answer became very clear during our conversations.

Of course, Ornella and Juan David would continue dancing without trophies.

Their passion for tango is deeper than any medal.

But titles matter.

A World Championship title creates trust and visibility. It opens doors in countries where organizers and students may not yet know the international tango scene.

It also helps artists receive recognition for the thousands of hours of training, travel, sacrifice, and dedication invested in their craft.

In many ways, a title is not only a reward for a single competition.

It is recognition of an entire life dedicated to tango.

Watch the Entire Show

Individual Performances

Looking Toward the Future

With some of the dominant champions of recent years no longer competing, many people see Ornella Simonetto and Juan David Vargas as one of the strongest contenders for future World Championship titles.

Whether that prediction becomes reality remains to be seen.

But after watching the entire show, listening to both interviews, and following their development over the years, one thing feels certain:

Their story is far from finished.

And perhaps that is exactly what makes them so inspiring.

Not only where they have arrived.

But the passion with which they continue moving forward.

INTERVIEW:

https://youtu.be/eRK73SK4MU4?is=cRn2U5-FcotADCDN

Los Despojos von Miguel Caló & Raul Iriarte
https://www.shazam.com/track/56250531/los-despojos?referrer=share
https://youtu.be/Bvt-5ME7olk?is=i6abEHMS_CT_oH6O

Barro von Osvaldo Pugliese & Alberto Moran https://www.shazam.com/track/60548451/barro?referrer=share
https://youtu.be/ZmLjRwAKgek?is=HsyYA-MPed2QKKsd

Adiós Querida von Juan D'Arienzo Y Su Orquesta
https://www.shazam.com/track/51847380/adi%C3%B3s-querida?referrer=share
https://youtu.be/XMrdqGv3L88?is=lIRNvqbu6y2xpma9

De Mis Tiempos von Francisco Canaro https://www.shazam.com/track/270761438/de-mis-tiempos?referrer=share
https://youtu.be/_WgIV1PJZ1k?is=Bd-GZyqtd34ZTXqF

Arrabal von Osvaldo Pugliese
https://www.shazam.com/track/59094629/arrabal?referrer=share
https://youtu.be/VMJrKCOFRjk?is=kFfB4oezHY8pRXHS

FULL Show:
https://youtu.be/Qv6ms36It9M?is=i4PdWMxtH44oBUce

ESPAÑOL

De Buenos Aires a Stuttgart

ESPAÑOL

De Buenos Aires a Stuttgart

Después de su espectáculo en Tango Salon Stuttgart, tuve la oportunidad de volver a entrevistar a Ornella Simonetto y Juan David Vargas.

Este artículo incluye también una entrevista anterior que realicé durante las rondas clasificatorias del Mundial de Tango 2025 en Buenos Aires.

En aquel momento los resultados todavía eran inciertos. Sin embargo, gracias a mi propia experiencia en campeonatos mundiales y a muchos años observando la escena internacional del tango, ya tenía la sensación de que esta pareja llegaría muy lejos. Su conexión, musicalidad, presencia escénica y claridad artística destacaban inmediatamente.

Más tarde confirmaron esa impresión al volver a subir al podio.

Del Séptimo Puesto a Dos Medallas de Bronce

Su recorrido es inspirador.

Primero obtuvieron el séptimo puesto en el Campeonato Mundial de Tango.

Después lograron el tercer puesto.

Y nuevamente alcanzaron el tercer puesto.

Para la mayoría de los bailarines, estos resultados ya representarían el logro de toda una vida. Sin embargo, al hablar con Ornella y Juan David, uno percibe rápidamente que su atención no está puesta en lo que ya han conseguido, sino en todo lo que todavía pueden aprender y mejorar.

Naturalmente, después de un séptimo puesto y dos medallas de bronce consecutivas, el siguiente objetivo parece evidente:

El título mundial.

Técnica y Emoción

Juan David Vargas, originario de Cali, Colombia, aporta más de catorce años de experiencia profesional al tango.

A lo largo de su carrera ha ganado numerosos títulos de Tango, Milonga y Vals en Colombia y ha sido finalista del Mundial de Tango desde 2016. Entre sus logros destacan el sexto puesto en Tango Escenario y dos terceros puestos consecutivos en Tango de Pista.

También ha actuado en importantes festivales internacionales de tango y ha realizado giras por Europa, Oriente Medio, Asia y América. Como coreógrafo y director artístico ha creado y dirigido espectáculos de tango tanto en Colombia como en el extranjero.

Al verlo bailar se perciben precisión, creatividad, velocidad y un dominio técnico extraordinario. Sin embargo, nunca pierde la conexión con la música ni con su compañera.

Ornella Simonetto aporta una dimensión igualmente impresionante. Finalista y premiada en el Mundial de Tango, también es una reconocida profesora y DJ internacional.

Su sensibilidad musical, elegancia, sensualidad y profundidad emocional aportan una calidez especial a cada interpretación. Comprende el tango no sólo a través del movimiento, sino también a través de la música, la cultura y la conexión humana.

Juntos crean algo poco común:

Virtuosismo sin perder emoción.

Emoción sin perder precisión.

Y precisamente esa combinación los convierte en una de mis parejas favoritas del tango actual. No sólo por sus resultados, sino porque están bailando hoy, en este momento, en la cima de su desarrollo artístico.

Una Pareja Internacional con una Visión Compartida

Colombia y Argentina.

Dos países diferentes.

Dos historias diferentes.

Una misma pasión.

A pesar de todos sus logros, siguen estudiando, investigando, entrenando y desafiándose cada año. Nunca dan la impresión de haber llegado a la meta.

Esa mentalidad es probablemente una de las razones más importantes de su éxito.

Por Qué Sus Alumnos Se Benefician

Cada experiencia adquirida en competiciones, viajes, clases y actuaciones termina llegando a sus estudiantes.

Sus alumnos no aprenden de artistas que dejaron de evolucionar hace años.

Aprenden de artistas que siguen creciendo.

Y eso se nota.

Por Qué Siguen Buscando el Título Mundial

Muchas personas se preguntan por qué parejas ya reconocidas internacionalmente siguen buscando los primeros puestos.

La respuesta es sencilla.

Su pasión por el tango existe más allá de cualquier trofeo.

Pero los títulos importan.

Un campeonato mundial genera confianza y visibilidad. Abre puertas en lugares donde organizadores y estudiantes todavía no conocen en profundidad el mundo del tango.

Además, ayuda a reconocer las miles de horas de entrenamiento, viajes, sacrificios y dedicación que hay detrás de una carrera artística.

Mirando al Futuro

Con algunos de los campeones dominantes de los últimos años ya fuera de competición, muchas personas consideran a Ornella Simonetto y Juan David Vargas como una de las parejas con mayores posibilidades de alcanzar el título mundial.

Si finalmente lo consiguen o no, todavía está por verse.

Pero después de ver el espectáculo completo, escuchar ambas entrevistas y seguir su evolución durante varios años, una cosa parece segura:

Su historia está lejos de haber terminado.

Y precisamente eso la hace tan apasionante.

DEUTSCH

Von Buenos Aires nach Stuttgart

Nach ihrer Show im Tango Salon Stuttgart hatte ich die Gelegenheit, Ornella Simonetto und Juan David Vargas erneut zu interviewen.

Dieser Artikel enthält außerdem ein früheres Interview, das ich während der Qualifikationsrunden der Tango-Weltmeisterschaft 2025 in Buenos Aires geführt habe.

Damals standen die Ergebnisse noch nicht fest. Durch meine eigene Erfahrung bei Weltmeisterschaften und viele Jahre in der internationalen Tangoszene hatte ich jedoch bereits das Gefühl, dass dieses Paar sehr weit kommen würde. Ihre Verbindung, ihre Musikalität, ihre Bühnenpräsenz und ihre gemeinsame Vision waren sofort spürbar.

Später bestätigten sie diesen Eindruck mit einem weiteren Podestplatz.

Vom 7. Platz zu zwei Bronzemedaillen

Ihr Weg ist beeindruckend.

Zunächst erreichten sie den 7. Platz bei der Tango-Weltmeisterschaft.

Dann den 3. Platz.

Und noch einmal den 3. Platz.

Für viele Tänzer wäre das bereits die Leistung ihres Lebens. Doch wenn man mit Ornella und Juan David spricht, merkt man schnell, dass ihr Blick nicht auf dem liegt, was sie bereits erreicht haben, sondern auf dem, was sie noch lernen und entwickeln können.

Nach einem siebten Platz und zwei Bronzemedaillen erscheint das nächste Ziel ganz natürlich:

Der Weltmeistertitel.

Technik trifft Emotion

Juan David Vargas aus Cali in Kolumbien bringt mehr als vierzehn Jahre professionelle Tangoerfahrung mit.

Er gewann zahlreiche Meisterschaften in Tango, Milonga und Vals in Kolumbien und gehört seit 2016 zu den Finalisten der Tango-Weltmeisterschaft. Zu seinen Erfolgen zählen ein sechster Platz in Tango Escenario sowie zwei dritte Plätze in Folge in Tango de Pista.

Er trat auf internationalen Festivals in Europa, Asien, dem Nahen Osten sowie Nord- und Südamerika auf. Als Choreograf und künstlerischer Leiter entwickelte und inszenierte er zahlreiche Produktionen.

Beim Tanzen beeindrucken seine Präzision, Kreativität, Geschwindigkeit und technische Brillanz. Gleichzeitig verliert er nie die Verbindung zur Musik oder zu seiner Partnerin.

Ornella Simonetto ergänzt diese Qualitäten auf besondere Weise. Als Finalistin und Podiumsplatzierte der Weltmeisterschaft, internationale Lehrerin und gefragte Tango-DJ bringt sie Eleganz, Sensibilität und emotionale Tiefe in den Tanz.

Sie versteht Tango nicht nur als Bewegung, sondern als Musik, Kultur und menschliche Begegnung.

Gemeinsam erschaffen sie etwas Seltenes:

Virtuosität ohne Verlust von Emotion.

Emotion ohne Verlust von Präzision.

Genau diese Kombination macht sie für mich zu einem meiner Lieblingspaare der aktuellen Tangoszene. Nicht nur wegen ihrer Erfolge, sondern weil sie heute auf höchstem Niveau tanzen und sich gleichzeitig weiterentwickeln.

Ein Internationales Paar mit Einer Gemeinsamen Vision

Kolumbien und Argentinien.

Zwei unterschiedliche Länder.

Zwei unterschiedliche Lebenswege.

Eine gemeinsame Leidenschaft.

Trotz aller Erfolge trainieren, forschen, lernen und entwickeln sie sich Jahr für Jahr weiter.

Sie haben nie das Gefühl vermittelt, bereits angekommen zu sein.

Vielleicht ist genau das eines ihrer größten Erfolgsgeheimnisse.

Warum Ihre Schüler Davon Profitieren

Jede Erfahrung aus Wettbewerben, Reisen, Unterricht und Auftritten fließt direkt in ihre Kurse ein.

Ihre Schüler lernen nicht von Künstlern, die vor Jahren aufgehört haben zu wachsen.

Sie lernen von Künstlern, die sich weiterhin entwickeln.

Und das spürt man.

Warum Spitzenpaare Weiter Vom Titel Träumen

Viele fragen sich, warum international erfolgreiche Paare weiterhin nach dem Weltmeistertitel streben.

Die Antwort ist einfach.

Ihre Leidenschaft für Tango existiert unabhängig von Medaillen.

Doch Titel schaffen Vertrauen und Sichtbarkeit.

Sie öffnen Türen in Ländern und Regionen, in denen die internationale Tangoszene weniger bekannt ist.

Und sie helfen dabei, die unzähligen Stunden Training, Reisen, Verzicht und Hingabe sichtbar zu machen, die hinter einer solchen Karriere stehen.

Blick in die Zukunft

Da einige der dominierenden Champions der vergangenen Jahre nicht mehr antreten, sehen viele in Ornella Simonetto und Juan David Vargas eines der aussichtsreichsten Paare für zukünftige Weltmeistertitel.

Ob sie dieses Ziel erreichen werden, bleibt abzuwarten.

Doch nach der kompletten Show, den beiden Interviews und mehreren Jahren der Beobachtung ihrer Entwicklung erscheint eines sicher:

Ihre Geschichte ist noch lange nicht zu Ende.

Und genau das macht sie so spannend.

MORE INFORMATION & CONTACT

Enrique Grahl
https://enriquegrahl.com

Tango Salon Stuttgart
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Juan David Vargas & Ornella Simonetto Biography
https://tangotoistanbul.com/maestros/juanyornella/

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Enrique Grahl
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Stop Waiting. Start Dancing.

✨💃 Ornella Simonetto & Juan David Vargas – Weltklasse-Tango eine Woche lang in Stuttgart 🕺✨

🌍 TRILINGUAL BLOG | DEUTSCH • ENGLISH • ESPAÑOL

🇩🇪 DEUTSCH

Buenos Aires bleibt die Wiege des Tangos.

Doch die Magie des Tangos lebt nicht nur dort.

Seit vielen Jahren zeigt der Tango Salon Stuttgart unter der Leitung von Judita Zapatero, dass außergewöhnlicher Unterricht, internationale Gastpaare und echte Tango-Leidenschaft auch hier ein Zuhause gefunden haben.

Von Mittwoch bis Sonntag dürfen wir zwei außergewöhnliche Künstler begrüßen:

✨ Ornella Simonetto & Juan David Vargas ✨

Die beiden gehören zu den faszinierendsten Persönlichkeiten der internationalen Tangoszene. Ihr Tanz verbindet technische Brillanz mit tiefer Emotionalität, Musikalität und einer Verbindung, die man nicht erklären muss – man spürt sie.

Wer die beiden erlebt, merkt schnell: Hier geht es nicht um Figuren. Hier geht es um Kommunikation, Vertrauen, Ausdruck und die Kunst, Musik sichtbar zu machen.

Die regulären Kurse beginnen bereits am Mittwoch. Am Wochenende folgen intensive Spezial-Workshops für alle, die tiefer eintauchen möchten.

🎤 In diesem Blogartikel findet ihr ein besonderes Interview mit Ornella Simonetto und Juan David Vargas.

Das Gespräch entstand während der letzten Tango-Weltmeisterschaft – zwischen den Wettbewerbsrunden. Zu diesem Zeitpunkt war noch offen, welche Paare am Ende ganz vorne landen würden.

Umso spannender ist es heute, auf diese Begegnung zurückzublicken. In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder Tänzerinnen und Tänzer interviewt, die später zu den erfolgreichsten Paaren ihrer Generation gehörten.

Ein besonderer Dank gilt Judita Zapatero und ihrem Team, die immer wieder die Voraussetzungen dafür schaffen, dass internationale Künstler und außergewöhnliche Tänzerpersönlichkeiten nach Stuttgart kommen.

☕💃🕺 Der Höhepunkt der Woche erwartet uns am Sonntag beim Tango-Tanz-Tee im Tango Salon Stuttgart.

Für die Musik sorgt Rafael Mendaro.

Rafael stammt ursprünglich aus Buenos Aires und war viele Jahre Teil der legendären La Viruta.

La Viruta hat für die moderne Tango-Geschichte eine besondere Bedeutung. Über Jahrzehnte hinweg fanden dort unzählige junge Menschen ihren Weg zum Tango. Die Abende begannen spät und endeten oft erst morgens um sechs – traditionell mit Medialunas und einer heißen Schokolade oder einem Kaffee.

Besonders freut uns, dass Rafael seine Tochter Lucía mit nach Stuttgart bringt.

Während meines Besuchs am Bodensee hatte ich die Gelegenheit, mich länger mit Rafael auszutauschen. Dabei haben wir schnell gemerkt, dass uns etwas sehr verbindet: die Freude darüber, dass unsere Kinder ebenfalls ihren eigenen Weg im Tango gefunden haben.

Lucía studiert Kommunikation, ist kreativ und gehört zu jener jungen Generation, die zeigt, dass Tango kein Museum ist, sondern eine lebendige Kultur.

Vielleicht ist genau das eine der schönsten Botschaften dieses Wochenendes:

Der Tango lebt nicht nur von seiner Geschichte.

Er lebt von den Menschen, die ihn heute tanzen.

Und von den jungen Menschen, die ihn morgen weitertragen.

✨ Stop Waiting. Start Dancing. ✨

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🇬🇧 ENGLISH

Buenos Aires remains the cradle of tango.

But the magic of tango is not limited to Argentina.

For many years Tango Salon Stuttgart, under the direction of Judita Zapatero, has shown that world-class tango can also be experienced in Stuttgart.

From Wednesday to Sunday we welcome two extraordinary artists:

✨ Ornella Simonetto & Juan David Vargas ✨

Their dance combines technical excellence, deep emotion, musicality and a connection that can be felt in every movement.

This visit is special because we can experience them not only in a performance, but throughout an entire week of classes, workshops and personal encounters.

🎤 In this article you will also find an interview with Ornella and Juan David, recorded during the last Tango World Championship between competition rounds.

At that moment nobody knew how the championship would end.

Looking back today makes the interview even more fascinating.

☕💃🕺 The highlight of the week will be the Tango Tea Dance on Sunday at Tango Salon Stuttgart.

Music will be provided by Rafael Mendaro from Buenos Aires.

Rafael spent many years at the legendary La Viruta, one of the most influential places in modern tango history.

La Viruta introduced thousands of young people to tango and helped keep tango vibrant, social and attractive for new generations.

Rafael will also bring his daughter Lucía to Stuttgart.

Lucía studies communication, is highly creative and represents a new generation that proves tango is very much alive and constantly evolving.

Perhaps this is one of the most beautiful messages of this weekend:

Tango does not live only through its history.

It lives through the people dancing it today.

And through the young people who will carry it into the future.

✨ Stop Waiting. Start Dancing. ✨

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🇪🇸 ESPAÑOL

Buenos Aires sigue siendo la cuna del tango.

Pero la magia del tango no vive solamente en Argentina.

Desde hace muchos años, el Tango Salon Stuttgart, bajo la dirección de Judita Zapatero, demuestra que también es posible vivir tango de nivel internacional en Stuttgart.

De miércoles a domingo tendremos el placer de recibir a dos artistas extraordinarios:

✨ Ornella Simonetto y Juan David Vargas ✨

Su baile combina excelencia técnica, profunda emoción, musicalidad y una conexión que se percibe en cada movimiento.

Lo especial de esta visita es que podremos disfrutar de ellos no solamente en una exhibición, sino durante toda una semana de clases, talleres y encuentros personales.

🎤 En este artículo también encontrarán una entrevista con Ornella y Juan David realizada durante el último Campeonato Mundial de Tango entre rondas de competición.

En aquel momento todavía nadie sabía cómo terminaría el campeonato.

Por eso resulta tan interesante volver a verla hoy.

☕💃🕺 El punto culminante de la semana será el Tango-Tanz-Tee del domingo en el Tango Salon Stuttgart.

La música estará a cargo de Rafael Mendaro.

Rafael formó parte durante muchos años de la legendaria La Viruta, uno de los lugares más importantes de la historia moderna del tango.

Miles de jóvenes descubrieron el tango allí y ayudaron a mantenerlo vivo, social y atractivo para nuevas generaciones.

Rafael también traerá a su hija Lucía a Stuttgart.

Lucía estudia comunicación, es muy creativa y representa a una nueva generación que demuestra que el tango sigue vivo y evolucionando.

Quizás ese sea uno de los mensajes más hermosos de este fin de semana:

El tango no vive solamente de su historia.

Vive de las personas que lo bailan hoy.

Y de los jóvenes que lo llevarán hacia el futuro.

✨ Stop Waiting. Start Dancing. ✨


Tango ist überall liebe Grüße aus Konstanz heute gehts in Stutzgart weiter!

🌍 Bilingual Post – English above, German below 🇬🇧🇩🇪

Because tango connects people across countries, cultures and languages, this post is available in both English and German.

Da Tango Menschen über Länder, Kulturen und Sprachen hinweg verbindet, gibt es diesen Beitrag auf Englisch und Deutsch.

Enjoy reading! ❤️🕺💃

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🇬🇧 ENGLISH VERSION

Why Konstanz Is a Paradise for Tango Lovers ❤️🕺💃

If you love tango, Konstanz and the entire Lake Constance region should definitely be on your list.

What makes this region so special is not only its beautiful landscape and holiday atmosphere by the lake, but also its vibrant tango community. Between Konstanz, Kreuzlingen, Winterthur, Radolfzell and many other locations, you will find regular milongas, workshops and tango events. Distances are short, the community is welcoming, and the quality of the events is remarkably high.

What makes the Lake Constance region especially attractive for tango dancers is its unique combination of vacation feeling and tango culture. During the day, it feels almost like a beach holiday: lakeside cafés, historic old towns, beautiful walks along the water and, of course, the opportunity to cool off with a swim in the lake.

In the evening, the region becomes a meeting point for tango lovers from near and far. Many visitors travel from Germany, Switzerland, Austria and even further away. This creates a wonderfully diverse mix of people, dance styles and personalities.

Another advantage is that many events end at a reasonable hour. There is often still time for a walk by the lake, a good conversation with new friends or even a refreshing swim before ending the day.

We were fortunate to spend a few days immersed in this wonderful tango world, and we could not have wished for a better companion than Lucia Mendaro.

Anyone who meets Lucia quickly understands why she is so appreciated within the tango community. She combines warmth, openness and joy with remarkable musicality and presence on the dance floor. At the same time, she has a natural and authentic way of connecting with people that immediately makes everyone feel welcome.

Lucia is currently studying communication, and you can feel this in the way she interacts with others. She creates connections, brings people together and helps build an atmosphere where everyone feels included.

She is also a highly creative and inspiring person. Her eye for aesthetics, expression and detail enriches not only tango but many areas of life. The combination of dance, communication and creativity makes her a wonderful ambassador for tango. Most of all, she is simply someone people enjoy being around.

One of the highlights of our weekend was Tango Libre in Konstanz on Sunday. Warm embraces, inspiring dances, beautiful music and an open atmosphere made this evening truly special.

Together with Lucia Mendaro and DJ Rafael Mendaro, we enjoyed every minute on the dance floor.

As Argentinians would say:

"¡Nos lo pasamos re bueno!"

We had an amazing time.

One particularly beautiful moment was watching Lucia and Mateo dance together. Their harmony, joy and connection were so evident that they were immediately invited to perform together at a show in Radolfzell on June 28th. We are already looking forward to seeing them on stage.

The following Monday brought another highlight: an unforgettable evening at the historic Kellertheater in Winterthur. The atmosphere, the music, the dancers and the energy on the floor created one of those magical nights that remain in your memory long after the last tanda.

Experiences like these remind us that tango is about much more than steps and technique. Tango connects people, generations and cultures. It creates friendships, encounters and memories that last a lifetime.

Anyone planning a tango trip around Lake Constance should definitely keep an eye on Rafael Mendaro's events and courses. His workshops, milongas and tango projects contribute greatly to the rich tango life of the region.

And the good news is that we won't have to wait long to see them again.

In just one week, Rafael and Lucia will be visiting us at Tango Salón Stuttgart. Anyone who has met them at Lake Constance knows how much heart, knowledge, musicality and positive energy they bring into tango. We are looking forward to welcoming them and sharing that special atmosphere with our Stuttgart community.

A heartfelt thank you to all organizers, DJs, teachers, volunteers and dancers who make this wonderful tango culture possible.

Unfortunately, our holidays are already over, and today Rolo is flying back to Buenos Aires. Thank you for the inspiration, friendship and many wonderful moments on and off the dance floor. ✈️🇦🇷

But tango never stops.

Tonight, Mateo and I will teach our Man-Only Course at Tango Salón Stuttgart at 7 PM, and we are looking forward to seeing many familiar faces again.

Thank you, Konstanz. Thank you, Winterthur. Thank you, Lake Constance.

We will be back.

❤️ Stop Waiting. Start Dancing.

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🇩🇪 DEUTSCHE VERSION

Warum sich Konstanz für Tango-Fans absolut lohnt ❤️🕺💃

Wer Tango liebt, sollte Konstanz und die gesamte Bodenseeregion unbedingt auf dem Schirm haben.

Was diese Region so besonders macht, sind nicht nur die wunderschöne Landschaft und das Urlaubsgefühl direkt am See, sondern auch die außergewöhnlich lebendige Tango-Szene. Zwischen Konstanz, Kreuzlingen, Winterthur, Radolfzell und vielen weiteren Orten finden regelmäßig Milongas, Workshops und Veranstaltungen statt. Die Wege sind kurz, die Community ist herzlich und die Qualität der Events beeindruckend hoch.

Was die Bodenseeregion für Tango-Tänzer besonders attraktiv macht, ist die einzigartige Kombination aus Feriengefühl und lebendiger Tango-Kultur. Tagsüber fühlt man sich fast wie in einem Badeurlaub: Spaziergänge am See, Cafés am Wasser, historische Altstädte und die Möglichkeit, jederzeit eine erfrischende Abkühlung im Bodensee zu genießen.

Am Abend verwandelt sich die Region dann in einen Treffpunkt für Tango-Begeisterte aus nah und fern. Viele Besucher reisen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und teilweise sogar aus anderen Ländern an. Dadurch entsteht eine außergewöhnlich vielfältige Mischung von Menschen, Tanzstilen und Persönlichkeiten.

Besonders angenehm ist, dass viele Veranstaltungen nicht bis tief in die Nacht dauern. So bleibt oft noch Zeit für einen Spaziergang am Seeufer, gute Gespräche mit neuen Freunden oder sogar einen kurzen Sprung ins Wasser, bevor man den Tag entspannt ausklingen lässt.

Wir hatten das Glück, einige Tage in diese wunderbare Tango-Welt einzutauchen. Dabei hätten wir uns keine bessere Begleiterin wünschen können als Lucia Mendaro.

Wer Lucia begegnet, merkt schnell, warum sie in der Tango-Szene so geschätzt wird. Sie verbindet Herzlichkeit, Offenheit und Lebensfreude mit einer beeindruckenden Musikalität und Präsenz auf der Tanzfläche. Gleichzeitig begegnet sie Menschen mit einer Natürlichkeit, die es leicht macht, sich sofort wohlzufühlen.

Lucia studiert Kommunikation – und man spürt, dass sie sich intensiv mit Begegnung und zwischenmenschlichem Austausch beschäftigt. Sie versteht es, Menschen miteinander in Verbindung zu bringen, Brücken zu bauen und eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich jeder willkommen fühlt.

Darüber hinaus ist sie kreativ und gestalterisch sehr inspirierend. Mit ihrem Blick für Ästhetik, Ausdruck und Details bereichert sie nicht nur den Tango, sondern viele Bereiche des Lebens. Die Kombination aus Tanz, Kommunikation und Kreativität macht sie zu einer besonderen Botschafterin des Tangos. Vor allem aber lernt man in ihr einen Menschen kennen, den man einfach gerne um sich hat.

Ein Höhepunkt unseres Wochenendes war der Besuch von Tango Libre in Konstanz am Sonntag. Herzliche Umarmungen, inspirierende Tänze, wunderbare Musik und eine offene Atmosphäre machten diesen Abend zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Gemeinsam mit Lucia Mendaro und DJ Rafael Mendaro genossen wir jede Minute auf der Tanzfläche.

Wie die Argentinier sagen:

„¡Nos lo pasamos re bueno!“

Wir hatten eine großartige Zeit.

Besonders schön war zu beobachten, wie harmonisch sich Lucia und Mateo auf der Tanzfläche verstanden. Die Freude am gemeinsamen Tanzen, die Leichtigkeit und die Verbindung waren so spürbar, dass die beiden direkt für eine gemeinsame Show am 28. Juni in Radolfzell eingeladen wurden.

Am darauffolgenden Montag folgte gleich das nächste Highlight: ein unvergesslicher Abend im historischen Kellertheater in Winterthur. Die besondere Atmosphäre, die Musik, die Tänzerinnen und Tänzer sowie die Energie auf der Tanzfläche machten diesen Abend zu einem jener Momente, die lange in Erinnerung bleiben.

Solche Erlebnisse erinnern uns daran, dass Tango weit mehr ist als Schritte und Technik. Tango verbindet Menschen, Generationen und Kulturen. Er schafft Begegnungen, Freundschaften und gemeinsame Erinnerungen.

Wer ein Tango-Wochenende rund um den Bodensee plant, sollte unbedingt die aktuellen Veranstaltungs- und Kursangebote von Rafael Mendaro verfolgen. Seine Workshops, Milongas und Projekte tragen wesentlich zu dieser lebendigen Tango-Landschaft bei.

Und die Wiedersehensfreude hält nicht lange auf sich warten:

Bereits in einer Woche dürfen wir Rafael und Lucia im Tango Salón Stuttgart begrüßen. Wer die beiden am Bodensee erlebt hat, weiß, wie viel Herz, Musikalität, Wissen und positive Energie sie in den Tango einbringen. Umso mehr freuen wir uns darauf, diese besondere Atmosphäre auch nach Stuttgart zu holen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Organisatoren, DJs, Lehrer, Helfer und Tänzerinnen und Tänzer, die diese wunderbare Tango-Kultur möglich machen.

Leider sind die Ferien nun schon wieder vorbei, und für Rolo geht es heute zurück nach Buenos Aires. Vielen Dank für die gemeinsame Zeit, die Inspiration und die vielen schönen Momente auf und neben der Tanzfläche. ✈️🇦🇷

Doch Tango kennt keinen Stillstand.

Heute Abend geht es bereits weiter im Tango Salón Stuttgart. Um 19 Uhr werden Mateo und ich gemeinsam den Man-Only-Kurs leiten. Wir freuen uns riesig darauf, viele bekannte Gesichter wiederzusehen.

Danke Konstanz. Danke Winterthur. Danke Bodensee.

Wir kommen wieder.

❤️ Stop Waiting. Start Dancing.

la Ventana Istanbul – the gateway to Europe and at the same time a window into the world of Tango

Deutsche Version siehe unten / for german version see below

Istanbul once again showed why it is one of the most magical tango cities in the world.

The "La Ventana Tango Festival 2026" organized by Onur Kira and Tugba Bayindir brings people together from all over the globe — and that is exactly what makes this festival so special.

“La Ventana” means “the window” — and that is exactly how this festival feels: like a window into the international world of tango. People from many different countries meet here through music, dance, and emotion.

I met dancers from Canada, USA, Korea, Argentina, England, Germany and Hungary — and people I still don’t even know where they come from. Despite all cultural differences, there was instantly a shared language: Tango.

And this time, I had a very special experience:

For the first time, I met people with whom there was practically no shared spoken language. Some spoke only Turkish, others came from countries whose languages I couldn’t understand at all. We could only nod, smile, and thank each other after dancing — and yet a real connection emerged.

And surprisingly, you learn a huge amount about the other person in those moments: about how they react, their awareness, their attentiveness, and maybe even a bit about their attitude and their way of experiencing life. Perhaps even more than if you had spent the same time simply talking.

That was one of the most beautiful feelings of this festival:

making friends without saying a single word — only through music, movement, presence, and shared dance.

I would say this is once again a sign that tango is one of the most powerful languages in the world — a language that deeply connects people, transforms them, and brings them fully into the present moment.

Maybe that is exactly where tango’s magic lies:

that for a few minutes you fully open yourself to another human being — without expectations, without many words, only through presence, music, and movement. And that for a short moment, you share a piece of the journey of life together.

At the beginning, of course, many people are strangers. Some are unsure how to approach others. Some even said that the Turkish tango scene can feel a bit closed. But I believe it’s often much simpler: many people are just unsure and keep looking around, wondering who to dance with or talk to.

My personal tip:

Don’t only stand at the edge of the dance floor. The most beautiful connections often happen at the bar, in the lounge areas, or anywhere where the music is a bit softer. Just talk to people, ask where they are from, or for tips about Istanbul. From there, the most natural conversations begin — and suddenly you find new tango friends from all over the world.

The level on the dance floor was impressively high, but even more beautiful was the atmosphere between people. No competition, only shared dancing, listening, and connecting. This special energy is exactly what makes La Ventana unique.

The festival takes place at the beautiful Sofitel Istanbul Taksim — an elegant hotel in the heart of Istanbul with a view over the Bosphorus. That alone makes the trip worth it.

Among the maestros of the festival are Rodrigo Palacios & Indira Hiayes, as well as Andrés Molina & Natacha Lockwood.

Last night’s show by Rodrigo Palacios and Indira Hiayes was a true highlight — full of musicality, precision, and emotion. I recorded the full show on Friday 15 Mai of Andrés Molina & Natacha Lockwood and Rodrigo Palacios & Indira Hiayes again with additional individual videos of their dances.

And the festival is not over yet — there will be another big show tomorrow. So this article will be updated again. Istanbul is keeping the tango night alive a little longer. 💃✨

16.5,2026 Sutterday Show first Sabrina Masso & Federico second Eyelen Urrutia & Martin Vicente

Sabrina Masso & Federico Navaira


Ayelen Urrutia y Martin Vicente

17.5.2026 SundayShow

Rocio Lequio y Bruno Tombari AND After ALL MAESTROS

La Ventana is not just a festival.

It is a place where people from all over the world come together to experience something real — through music, movement, and human connection.

Istanbul – das Tor nach Europa und zugleich ein Fenster in die Welt des Tango

Istanbul hat wieder gezeigt, warum diese Stadt zu den magischsten Tango-Orten der Welt gehört.
Das laventanatangofestival.com organisiert von Onur Kira und Tugba Bayindir bringt Menschen aus allen Teilen der Welt zusammen — und genau das macht dieses Festival so besonders.

„La Ventana“ bedeutet „das Fenster“ — und genau so fühlt sich dieses Festival an: wie ein Fenster in die internationale Tangowelt. Menschen aus unterschiedlichsten Ländern begegnen sich hier durch Musik, Tanz und Emotion.

Ich habe Tänzerinnen und Tänzer aus Kanada, den USA, Korea, Argentinien, England, Deutschland und Ungarn getroffen — und Menschen, von denen ich bis heute gar nicht weiß, woher sie eigentlich kamen. Trotz der unterschiedlichen Kulturen gab es sofort diese gemeinsame Sprache: Tango.

Und für mich gab es dieses Mal noch ein ganz besonderes Erlebnis:
Zum ersten Mal habe ich Menschen getroffen, mit denen praktisch keine gemeinsame Sprache möglich war. Manche sprachen nur Türkisch, andere kamen aus Ländern, deren Sprache ich überhaupt nicht verstand. Wir konnten uns nur zunicken, anlächeln, uns nach dem Tanz bedanken — und trotzdem entstand Verbindung.

Und erstaunlicherweise hat man dabei wahnsinnig viel über den anderen gelernt: über seine Art zu reagieren, über seine Achtsamkeit, vielleicht auch ein wenig über seine Attitüde und sein Lebensgefühl. Vielleicht sogar mehr, als wenn man sich in derselben Zeit einfach nur unterhalten hätte.

Genau das war eines der schönsten Gefühle dieses Festivals.
Freunde zu finden, ohne ein einziges Wort zu wechseln. Einfach nur durch Musik, Bewegung, Präsenz und den gemeinsamen Tanz.

Ich würde sagen, das ist wieder einmal ein Zeichen dafür, dass Tango eine der intensivsten Sprachen der Welt ist. Eine Sprache, die Menschen tief verbindet, einen verändert und so stark ins gemeinsame Erleben hineinzieht, dass man vollkommen im Hier und Jetzt ankommt.

Vielleicht liegt genau darin die besondere Kraft des Tango:
dass man sich für ein paar Minuten völlig auf einen anderen Menschen einlässt — ohne Erwartungen, ohne viele Worte, nur durch Präsenz, Musik und Bewegung. Und dass man für diesen kurzen Moment ein kleines Stück Lebensweg gemeinsam geht.

Am Anfang sind sich natürlich viele Menschen fremd. Manche wissen nicht so recht, wie sie miteinander ins Gespräch kommen sollen. Einige meinten sogar, die türkische Tangoszene sei eher geschlossen. Doch ich glaube, oft ist es viel einfacher: Viele sind schlicht unsicher und schauen gleichzeitig in alle Richtungen, mit wem sie tanzen oder Kontakt aufnehmen könnten.

Mein persönlicher Tipp deshalb:
Nicht nur direkt am Rand der Tanzfläche stehen. Oft entstehen die schönsten Begegnungen an der Bar, im Lounge-Bereich oder überall dort, wo die Musik etwas leiser ist. Einfach Menschen ansprechen, fragen, woher sie kommen oder ob sie Tipps für Istanbul haben. Genau daraus entstehen oft die lockersten Gespräche — und plötzlich hat man neue Tangofreunde aus aller Welt.

Das Niveau auf der Tanzfläche war beeindruckend hoch, aber noch schöner war die Atmosphäre miteinander. Kein Konkurrenzdenken, sondern echtes gemeinsames Tanzen, Zuhören und Verbinden. Genau diese besondere Energie macht La Ventana zu etwas Einzigartigem.

Das Festival findet im wunderschönen Sofitel Istanbul Taksim statt — ein elegantes Hotel mitten im Herzen von Istanbul mit Blick auf den Bosporus. Allein dafür ist die Reise schon wertvoll.

Zu den Maestros des Festivals gehören unter anderem Rodrigo Palacios & Indira Hiayes sowie Andrés Molina & Natacha Lockwood.

Gestern Abend war die Show von Rodrigo Palacios und Indira Hiayes sowie Andrés Molina & Natacha Lockwood ein absolutes Highlight — voller Musikalität, Präzision und Emotion. Von ihrer kompletten Show habe ich ein vollständiges Video aufgenommen und zusätzlich einzelne Videos der verschiedenen Tänze.

Und das Festival ist noch nicht vorbei — morgen gibt es noch eine weitere große Show. Deshalb wird dieser Artikel auch noch einmal aktualisiert. Istanbul hält die Tangonacht noch ein wenig offen.

La Ventana ist nicht einfach nur ein Festival.
Es ist ein Ort, an dem Menschen aus der ganzen Welt zusammenkommen, um gemeinsam etwas Echtes zu erleben — durch Musik, Bewegung und Begegnung.

#LaVentana #LaVentanaFestival #Tango #ArgentinischerTango #Istanbul #TangoFestival #TangoLife #Milonga #TangoCommunity #TangoLovers #BuenosAiresVibes #SocialDance #TangoConnection #TangoEmotion #SofitelTaksim #IstanbulTango #RodrigoPalacios #IndiraHiayes #AndresMolina #NatachaLockwood #TangoJourney #DanceConnection #TangoWorld

8000 km Mut für krebskranke Kinder

An meine Tango-Freunde und alle, die unsere Gemeinschaft kennen:
Tango bedeutet nicht nur Musik, Tanz und schöne Momente miteinander. Für mich bedeutet Tango auch Menschlichkeit, Zusammenhalt und füreinander da zu sein. Deshalb möchte ich heute etwas sehr Persönliches und Wichtiges mit euch teilen.

Wie viele von euch wissen, war ich selbst als Kind schwer krank. Deshalb weiß ich aus eigener Erfahrung, wie wichtig Hoffnung und Unterstützung sind, und Menschen, die einem in den schwersten Momenten zur Seite stehen. Heute bin ich dankbar, dass ich meinen Weg freudevoll und tanzend gehen darf.

Ulrike Weinz CCF

Umso mehr berührt mich die Arbeit der Children Cancer Foundation (CCF), die in diesem Jahr von meiner langjährigen Freundin Ulrike Weinz in Stuttgart gegründet wurde. Die Stiftung setzt sich für krebskranke Kinder und ihre Familien ein und schenkt dort Hoffnung, wo sie oft am dringendsten gebraucht wird.

Ein besonderer Botschafter der Stiftung ist John Müller. Vor drei Jahren war er selbst todkrank und lag lange im Krankenhaus. Diese Erfahrung hat ihn geprägt und ist einer der Gründe, warum er sich heute mit ganzer Kraft für schwerkranke Kinder einsetzt.

Für mich ist das sehr bewegend, weil ich glaube, dass Kinder in solchen Momenten oft wie kleine Pflanzen sind: Wenn sie keine Unterstützung, keinen Halt und keinen Mut bekommen, können sie daran zerbrechen. Erwachsene haben oft eher die Möglichkeit, den Überblick zu gewinnen und sich wieder aufzurichten — Kinder brauchen dagegen Menschen, die ihnen in genau diesen schweren Augenblicken Hoffnung schenken.

Deshalb macht sich John Müller auf einen außergewöhnlichen Weg: Er fährt von Berlin bis zum Taj Mahal in Indien — rund 8.000 Kilometer — um auf das Schicksal todkranker Kinder aufmerksam zu machen und ihnen Mut zu schenken.

Besonders bewegend finde ich auch: Für jeden Kilometer seiner Reise wird zusätzlich ein Euro gespendet — für Projekte zur Unterstützung krebskranker Menschen und Krebsstationen in Stuttgart, unter anderem im Umfeld des Klinikums Stuttgart, wo John damals selbst behandelt wurde.

Natürlich kann man ihn auch live auf seiner Reise unterstützen. Denn auch jemand, der anderen Mut macht, braucht unterwegs manchmal selbst Zuspruch, Kraft und Menschen, die an ihn glauben.

Seine Reise könnt ihr hier verfolgen: 8000km.live

Mehr Informationen zur Children Cancer Foundation findet ihr hier: Children Cancer Foundation

Ich möchte euch deshalb von Herzen bitten: Unterstützt dieses Projekt, teilt die Geschichte weiter oder spendet, wenn ihr könnt. Jede Hilfe zählt — und kann für ein Kind und seine Familie einen echten Unterschied machen.

#8000kmLive #ChildrenCancerFoundation #KrebskrankeKinder #MutMachen #GemeinsamStark

Kongresstival „Fühlende Räume“ ✨

Vom 1. bis 3. Mai findet in Hamburg das Kongresstival „Fühlende Räume“ statt – ein besonderer Rahmen für Selbsterfahrung, Entwicklung und echtes Selbsterleben.

Im Mittelpunkt steht nicht nur Wissen oder Tun, sondern vor allem das Fühlen: Räume wahrnehmen, Resonanz spüren und dir selbst darin neu begegnen. 🌀

Ich werde dort als Redner auftreten und einen Inputvortrag halten, der die Essenz eines Buches widerspiegelt, an dem ich aktuell schreibe – über Präsenz, Selbstwahrnehmung der eigenen Achse, die Entwicklung deiner individuellen Körpersprache und das bewusste Kreieren von Räumen, die zu Austausch und Begegnung zwischen Menschen einladen.

Im zweiten Teil gehen wir in die Praxis über. Dabei vermittle ich Schlüsselpositionen, die dazu führen, dass Körper und Geist einheitlich wirken und du im besten Fall als charismatisch wahrgenommen wirst – denn du kommunizierst auch dann, wenn du nichts sagst. ✨

Ein zentraler Zugang ist der improvisierte Tango – nicht als Tanzform, sondern als Übungsmethode, die einen Erfahrungsraum öffnet, um tausendfache Reaktionen des täglichen Lebens zu trainieren, die sonst vielleicht nur einmal in zehn Jahren vorkommen und uns dann überfordern.

Es geht weniger darum, etwas im Außen zu kopieren, sondern in dir etwas Wertvolles zu entdecken. 💫

Weitere Informationen zum Kongresstival und zum gesamten Programm findest du unter:
www.fuehlende-raeume.org

#FühlendeRäume #Kongresstival #Selbsterleben #Präsenz #Körpersprache #Begegnung #Improvisation #Tango #SubwayDidStartDancing #stopwaitingstartdancing

Feliz Cumpleaños Horacio 🎉

Tangokultur – eine gelebte Gemeinschaft 💃🕺

Die Tangokultur ist auf eine ganz besondere Weise sozial. Sie lebt nicht nur von Musik und Bewegung, sondern vor allem von Verbindung, Aufmerksamkeit und echter, gelebter Gemeinschaft.

In kaum einem anderen Tanz wird so spürbar, wie sehr Menschen einander wahrnehmen, respektieren und einander Raum geben.

Der Geburtstagswalz – ein tanzendes Geschenk 🎶

Ein besonders schönes Beispiel dafür ist der Geburtstagswalz.

Wenn jemand Geburtstag hat, wird das nicht einfach nur gesagt – es wird getanzt.

Hat eine Frau Geburtstag, tanzen die Männer mit ihr – diejenigen, die gerne mit ihr tanzen, und manchmal auch jemand, der noch nie mit ihr getanzt hat. Als besondere Aufmerksamkeit. Als kleines Geschenk.

Hat ein Mann Geburtstag, sind es die Frauen – Freundinnen, Bekannte oder auch diejenigen, die sich trauen und vielleicht schon lange einmal mit ihm tanzen wollten.

Und genau darin liegt etwas Wunderschönes.

Es geht um die Umarmung 🤍

Denn im Kern geht es gar nicht um Schritte oder Perfektion.

Es geht um die Umarmung.

Jeder Tanz ist ein stiller Glückwunsch. Eine Begegnung. Ein Moment von Nähe.

Ein fließender Moment voller Aufmerksamkeit ✨

Manchmal reicht ein Lied gar nicht aus, weil so viele Menschen tanzen möchten. Dann wird die Musik einfach verlängert.

Die Reihenfolge ist nie festgelegt – jeder achtet ein wenig auf den richtigen Moment:

  • Wann gehe ich auf die Tanzfläche?

  • Schaffe ich es noch vor dem Ende des Liedes?

So entsteht ein lebendiger, achtsamer Fluss.

Währenddessen stehen die anderen am Rand und schauen zu.

Die Person, die Geburtstag hat, bekommt dadurch eine ganz besondere Aufmerksamkeit:

Die Tanzfläche gehört ihr – mit all den überraschenden Partnern, die nacheinander kommen.

Und danach wird gemeinsam angestoßen 🥂

Horacio – ein besonderer Mensch 🌿

Horacio ist für viele Menschen in der Tangoszene ein ganz besonderer Mensch.

Mit seiner achtsamen, offenen Art ist er eine echte Bereicherung für die Gemeinschaft. In seiner Gegenwart spürt man etwas, das selten geworden ist: eine Form von gelebter, bedingungsloser Liebe. Eine Haltung, in der Menschen einfach sein dürfen und in der Wärme, Respekt und Zugewandtheit ganz selbstverständlich werden.

Seine Haltung zum Leben zeigt sich auch in seinem Tanz:

sanft, zärtlich und mit einer feinen, liebevollen Präsenz.

Da ist etwas Helles und Unverstelltes in seiner Art – fast etwas Kindliches im schönsten Sinn, das einfach glücklich macht.

Ein Moment, der bleibt 🎥

Gestern durfte ich genau so einen Moment erleben – seinen Geburtstagswalz.

Und es war wunderschön.

Vielleicht wollte ich dieses Video auch genau deshalb unbedingt zeigen, weil es mich selbst so tief berührt hat:

Zu sehen, wie natürlich dieser Tanz entstanden ist.
Wie echt.
Wie verbunden.

Tango ist mehr als Tanz ❤️ Instagram

Solche Momente zeigen, was Tango wirklich ist:

Nicht nur ein Tanz – sondern eine Form von gelebter Gemeinschaft.

Präsenz & der richtige Moment 🌟

Und vielleicht steckt in diesem Geburtstagswalz noch etwas anderes, fast Spielerisches – eine kleine Lebenskunst:

Den richtigen Moment zu spüren.

Wann gehe ich los? Wann ist mein Platz? Wann ist jetzt?

Wer diese feinen Signale der Körpersprache lesen möchte, wer lernen will, mit mehr Präsenz durchs Leben zu gehen und genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein – der darf sich gerne bei mir melden.

Ich zeige dir gerne, wie genau das entsteht:

Diese innere Ruhe, diese Klarheit und dieses Selbstbewusstsein, das dich ganz selbstverständlich zur richtigen Zeit in Bewegung bringt.

Alles Liebe und bis bald auf der Tanzfläche 💃

Tango Back to the Roots – ein paar Minuten Wirklichkeit in Stuttgart Birkach

Heute erwartet mich etwas wunderbares!

Heute ist ein besonderer Tag. Nicht deshalb, weil alles vorbereitet wäre, sondern weil ich heute meine Lebensphilosophie auf die Bühne bringen darf.

Ich wurde zu einem besonderen Tango-Event an einen besonderen Ort eingeladen: ins Nikolaus-Cusanus-Haus. Dieser Ort hat für mich nicht nur wegen der Veranstaltung eine besondere Bedeutung, sondern auch ganz persönlich, da meine sehr rüstige, aber betagte Mutter genau dort in Birkach wohnt. Gerade deshalb berührt es mich besonders, heute ausgerechnet dort tanzen zu dürfen. Es ist ein Ort der Begegnung, ein Ort mit kultureller Vielfalt, mit Bühne, mit Leben – und heute mit Tango.

Die Show: Tango Salon Show Group Stuttgart.

Bei diesem Event, das jetzt bald beginnt und um 16:30 Uhr startet, erwartet dich eine vielseitige Tango-Show unter der Leitung von Judita Zapatero und ihrer Tango Salon Show Group Stuttgart.

Es wird zwei Gruppenchoreografien, mehrere Solistenstücke und viele musikalische Beiträge geben. Die gesamte musikalische Gestaltung übernimmt das Tango-Trio Tango por tres um die renommierte Pianistin Judy Ruks, die unter anderem durch das Cuarteto Rotterdam bekannt ist. Auch hier liegt etwas ganz im Moment: In dieser Besetzung findet das Trio heute zum ersten Mal zusammen und wird zum ersten Mal gemeinsam spielen. Auch ohne Tanz wird also viel Neues für die Ohren dabei sein.

Viele der Mitwirkenden haben sich intensiv mit ihren Themen, ihrer Musik und ihren Stücken beschäftigt, einige sind schon mehrfach gemeinsam aufgetreten. Ich selbst wurde als Special Guest eingeladen, und dafür bin ich sehr dankbar.

Mein Beitrag: Tango Pop

Ich darf einen einzigen Tanz auf meine Weise einbringen. Es wird ein modernes Stück sein, und ich hoffe, damit das Geschehen auf der Bühne zu komplementieren.

Gerade darin liegt für mich die Essenz des argentinischen Tango.

Tango ist für mich nicht einfach Tanz. Es ist die Kunst, im Moment in eine so feine Kommunikation zu gehen, dass zwischen zwei Menschen etwas entsteht, das nicht geplant ist und trotzdem stimmig wirkt. Etwas, das nicht abgesprochen ist und dennoch Form hat. Gute Improvisation hat Klarheit, Präsenz und eine Qualität, die fast selbstverständlich wirkt – und genau darin liegt ihre Stärke.

Hauchdünn an der Wirklichkeit

Vielleicht fasziniert mich genau das am meisten: dass man der Wirklichkeit dabei so nah kommt. Hauchdünn. Scharf. Unmittelbar. Nicht irgendwo zwischen Idee und Ausführung, nicht zwischen Probe und Aufführung, sondern genau an der Stelle, an der etwas wirklich geschieht.

Gestern wusste ich noch nicht, dass ich heute hier tanzen würde. Ich kenne das Stück nicht. Es gibt keinen Raum für eine Probe. Ich habe mehrere Partnerinnen angefragt, und im Moment sieht es so aus, dass ich wahrscheinlich mit Kathrin Brass tanzen werde, da ich von Liane noch keine Zusage erhalten habe. Meine Partnerin arbeitet noch, deshalb können wir vorher nicht trainieren. Und auch die Musik entsteht heute in einem besonderen Sinn aus dem Augenblick: Das Tango-Trio Tango por tres kommt in dieser Besetzung heute zum ersten Mal zusammen.

Alles entsteht also in diesem einen Moment.

Ein paar Minuten Wirklichkeit

Und genau das entspricht meiner Philosophie: ein paar Minuten Wirklichkeit.

Für mich heißt das, wirklich da zu sein, wirklich zu hören, wirklich wahrzunehmen und wirklich in Verbindung zu gehen. Nicht alles absichern zu wollen, nicht kontrollieren zu müssen, nicht festhalten zu wollen, bevor überhaupt etwas entstanden ist. Sondern darauf zu vertrauen, dass aus Präsenz, Erfahrung und intuitiver Körpersprache etwas entstehen kann, das Menschen auf harmonische Weise verbindet – etwas, das sich kaum erklären lässt und gerade deshalb manchmal fast nicht von dieser Welt wirkt. Ich freu mich drauf!

Challenge

Wir werden diesen Moment auf Video festhalten, nicht etwa, um ihn im Nachhinein zu perfektionieren, sondern um diesen einzigartigen Moment einzufangen. Und wenn du dranbleibst und abonnierst, wirst du dieses Video in den nächsten Tagen nicht verpassen.

Es ist ein Tanz, der nicht vorbereitet war und gerade deshalb ganz pur sein wird, Tango Puro oder eben Tango Pop.

Und dann geht es weiter

Und der Tag geht noch weiter. Gegen 18 Uhr wird das Event langsam ausklingen. Gegen 18:30 Uhr geht es mit Judita schon im Tango Salon weiter, und um 19 Uhr werde ich im Showroom der Inneren Schönheit in der Römerstraße 23 in Stuttgart einen weiteren Impulsvortrag halten.

Dieser Vortrag steht im Rahmen meines Buchkonzepts und beleuchtet ein weiteres Kapitel. Dort spreche ich über genau diese Erfahrung: über Präsenz, über intuitive Körpersprache, über die feine Kommunikation zwischen zwei Menschen die achtsam miteinander umgehen.

Im Anschluss gibt es eine Práctica, in der du genau diese Konzepte selbst ausprobieren und testen kannst, um deinen Tango auf ein neues Level zu heben.

Back to the Roots

Tango Back to the Roots bedeutet für mich, zurückzugehen zu dem, worum es im Kern wirklich geht: zur Präsenz, zur Verbindung, zur Wahrhaftigkeit des Augenblicks.

Vielleicht sind es nur ein paar Minuten. Aber genau darin liegt alles.

🔥 Der Tango ist gerettet, der Tango-Nachwuchs ist über sich hinausgewachsen 💃 Tango Salon Dance Group im Palace

⏳ Ein Wochenende voller Vorfreude

Tango Salon Dance Group Stuttgart

Rolo Valdivieri

Über das ganze Wochenende mussten wir die Spannung aushalten, da das erste Highlight der Tango-Veranstaltung im Palace Stuttgart erst am Sonntag um 18 Uhr begann – mit der Musik von DJ Rolo. 🎧

Ich habe mit DJ Rolo Valdivieri vorab gesprochen – und genau das, was er über Musik gesagt hat, wurde an diesem Abend spürbar. Er beherrscht die Stimmungen der Orchester so, dass er sie wie ein Instrument einsetzt 🎼 und daraus einen dramaturgisch aufgebauten Abend formt.
So entsteht eine Reise, in der sich die Energie ständig wandelt, aber nie abbricht. Durch die aufeinanderfolgenden unterschiedlichen Stimmungen erlebt der Tänzer – oft ohne es bewusst zu merken – einen erfüllten, glücklichen Abend. ✨

🌟 Die Highlights des Abends

Das zweite Highlight war die Tango-Salon-Dance-Group. Dazu kamen die beiden Soli. Insgesamt war es also ein Abend mit drei, vier oder sogar fünf Highlights. 🔥

Friderike und Puria

🎭 Das Showprogramm

Friederike und Puria – „Gallo Ciego“Orquesta de Osvaldo Pugliese
Gruppenchoreografie – „El Puntazo“Quarteto Rotterdam
Laila und Mateo – „Este es el Rey“Juan D’Arienzo
Gruppenchoreografie – „Génesis“Fabio Hager Sexteto

Unter der Leitung von Judita Zapatero. 👏 Gastgeber war Costel Capatina vom Tango Palace

 
n Judita Zapatero. 👏 Gstgeber war Costel Capatina vom Tango Palace

Judita Zapatero und👏 Gastgeber war Costel Capatina vom Tango Palace

🏛️ Ein volles Haus und große Begeisterung

Das Palais brach aus allen Nähten. Schon das Stammpublikum sorgt hier normalerweise für ein volles Haus – mit den vielen jungen Tänzern und ihren Freunden wurde es an diesem Abend aber noch einmal ganz besonders intensiv. 💥

Video:

Hier siehst du ein Teil des Auftritt als 10 minütiges Video. 🎥

❤️ Warum mich dieser Abend so berührt

Laila und Mateo

Ich freue mich wirklich sehr, das miterleben zu dürfen. Von Monat zu Monat ist sichtbar, wie sich die Tänzer entwickeln, wie sich die Szene verjüngt und bereichert – und ganz besonders, wie mein Sohn Mateo in dieser Gruppe wächst und erwachsen wird. 🧑‍🎤

Ich bin sehr froh, dass er diesen Weg eingeschlagen hat. 🙏

Es ist faszinierend zu sehen, wie oft schon allein durch Gespräche über die Konzepte und „Geheimnisse“ aus Buenos Aires – ganz ohne direkte Korrektur – der Tanz auf ein neues Niveau gehoben wird.

Gerade im Tanz von Mateo entsteht dabei eine Atmosphäre, die überraschend, aber gleichzeitig auch bezaubernd ist. ✨

 

🙏 Special Dank an Judita Zapatero

Ein besonderer Dank geht an Judita Zapatero für ihren unermüdlichen Einsatz, die vielen Stunden intensiver Auseinandersetzung und vor allem für die menschliche Komponente. ❤️
Denn genau das macht den Unterschied: Einfühlungsvermögen, Klarheit und echtes Coaching.

🤝 Was auch die Teilnehmenden lernen

Aber nicht nur die Zuschauer profitieren, sondern auch die Teilnehmenden, die sich mit dem Tango auseinandersetzen.

🎭 Noch einmal live auf der Bühne

Wer das Ganze auf der Bühne sehen möchte, hat noch einmal die Möglichkeit:

📍 Nikolaus-Cusanus-Haus Stuttgart
🗓️ 15.04. um 16:30 Uhr

📍 Tango im Schloss im Jagsttal
🗓️ 18.04. (im Rahmen des Tango-Wochenendes)

👉 Für mehr Infos einfach auf die Seiten schauen.

Hier kannst du dir vorstellen, dass bei so einer Arbeit auf engem Raum eigene kleine Krisen oder Bedürfnisse irgendwann gar nicht mehr im Vordergrund stehen. Dass nicht alles perfekt sein muss – auch wenn es nach außen so wirkt.

Und dass man gemeinsam etwas erschafft, das zutiefst menschlich ist:
👉 ein berührendes, lebendiges Spektakel im Außen
👉 aber auch ein tief berührendes Erlebnis im Innern 💫

🌍 Warum Tango so wertvoll ist

Ich bin überzeugt: Wenn mehr Menschen Tango tanzen würden, wäre diese Welt hier ein bisschen friedlicher.

Zum einen ist Tango eine verbindende, achtsame Beschäftigung. 🤝
Zum anderen stärkt er Präsenz und Körpersprache, gibt Sicherheit im Umgang mit anderen und damit auch eine natürliche charismatische Ausstrahlung – im sozialen und im beruflichen Leben.

👉 Dort bekommst du Wertschätzung und Achtung
👉 und brauchst keine Gewalt, um dich durchzusetzen

🧠 Konzepte aus Buenos Aires

Wir haben bei den alten Meistern alles gelernt, und genau dieses Wissen gibt dir eine große Sicherheit, sodass du schnell zum Traumtänzer werden kannst. 💃

Ich gebe Unterricht, der mit Konzepten arbeitet und mit dem Gefühl, wie die ersten Tangotänzer ihren eigenen Tango entwickelt haben.

Das ist ein bisschen so, wie wenn du Autofahren lernst 🚗
und vor jeder großen Kreuzung erst einmal nicht weißt, wie du darüberkommen sollst –

👉 und dir dann jemand sagt: rechts vor links

Plötzlich hast du ein Prinzip, das du an jeder Kreuzung anwenden kannst.

✨ Genau solche Aha-Erlebnisse können Konzepte aus Buenos Aires im Tango auslösen.

Falls du Feuer gefangen hast oder deinen Tango aufs nächste Level heben willst:
In Stuttgart ist der Tangounterricht unglaublich hochwertig. 🔥
Du kannst im Grunde jeden Tag trainieren.

📍 Im Tangosalon

Montags mit Juan und Jana,

Dienstags mit mir, Enrique
Mittwoch bis Donnerstag mit Judita und wechselnden Partnern direkt aus Buenos Aires

🎓 Unterricht in Stuttgart

🔗 Links & Infos

Tango Salon Stuttgart
https://www.tangosalonstuttgart.de/

Tango Palace Stuttgart
https://tangopalace.de/

Nikolaus-Cusanus-Haus
https://www.nikolaus-cusanus-haus.de/

Tango im Schloss
https://www.tango-im-schloss.de/

Rolo Valdivieri (Facebook)
https://www.facebook.com/p/Soledad-Chaves-y-Rolo-Valdivieri-Tango-Argentino-61558037476543/

🌀 Mein eigener Unterricht – Back to the Roots

Falls du mal etwas Avantgardistisches probieren willst:
Ich bin back to the roots gegangen und zeige dir, wie du deinen eigenen Tango – so wie die ersten Tangotänzer – aus dir selber herausholst. ✨

📍 Dienstags im Tangosalon
📍 Mittwochs in meinem Coachingraum (Römerstraße 23)

👉 In meinem Coaching-Raum in der Römerstraße 23 gibt es zusätzlich einen Impulsvortrag,
in dem ich aus meinem neuen Kapitel meines Buches vorlese –
und wir anschließend gemeinsam praktisch ausprobieren, wie sich diese Konzepte direkt in den Tanz übersetzen lassen.

🕒 Dienstags – Ablauf

17:00 Uhr – Einzelpersonentraining & Tango-Pop
18:00 Uhr – Anfängerkurs
19:00 Uhr – Men Only (Männer unter sich)
20:30 Uhr – Fortgeschrittene Paare

Das ist der Raum für:
👉 individuelle Körpersprache
👉 echte Verbindung
👉 Konzepte aus Buenos Aires

✨ Zum Schluss

PS: Gefilmt wurde mit einem Drei-Achsen-Gimbal. Da ich das System noch nicht vollständig beherrsche, rutscht das Bild an einigen Stellen kurz aus dem Frame – Teil des Lernprozesses. 🎥

Enrique Grahl

Schaut bald wieder hier vorbei – ich werde die einzelnen Tänze schneiden und nach und nach veröffentlichen. ✂️

Und jetzt wünsche ich euch ganz viel Spaß. 💃

Euer Enrique

🔥 Junges Feuer & Eleganz – die Tango Salon Dance Group zum zweiten mal in der milonga Central Augsburg

Zum zweiten Mal ist die Tango Salon Dance Group Stuttgart in Augsburg zu Gast in der Milonga Central.

Unter der Leitung von Judita Zapatero (TangoSalonStuttgart.de):
Gruppenchoreografie – „Génesis“
Svitlana und Malte – „Dime mi amor“
Frederike und Puria – „Don Agustin Bardi“ – Orquesta de Osvaldo Pugliese

Der Live-Mitschnitt ist direkt aus der Milonga. Wer möchte, kann das ganze Event nonstop anschauen (ca. 20 Minuten) oder einfach die einzelnen, unterteilten Teile auswählen.

Ich wollte diesen Event unbedingt mit euch teilen, damit ihr miterleben könnt, wie sich Tanz entwickelt und verändert. Besonders berührt mich dabei zu sehen, wie mein Sohn Mateo in dieser Gruppe wächst – und wie Tango jungen Menschen Selbstsicherheit, Ausdruck und eine ganz natürliche Präsenz geben kann.

Eigentlich sollten alle jungen Menschen einmal Tango lernen. Für mich ist Tango ein echter Volkstanz der Welt: Man kann überall mit intuitiver Körpersprache kommunizieren – selbst ohne Worte. Wer das einmal ausprobieren oder lernen möchte, kann sich gerne melden.

PS: Gefilmt wurde mit einem Drei-Achsen-Gimbal. Da ich das System noch nicht ganz unter Kontrolle hatte, rutscht das Bild an manchen Stellen kurz aus dem Frame – Teil des Lernprozesses.

Und jetzt wünsche ich euch ganz viel Spaß.
Euer Enrique

Mehr Infos unter: TangoSalonStuttgart.de und Milonga-Central.de oder dem Hep-Cat-Club.com

Klaus Spiegel - Milonga-Central.de

Rochita

Svitlana y Malte

Frederike y Pouria

Tango Salon Dance Group

So sehen glückliche Menschen aus, die gemeinsam etwas Positives in die Welt bringen – zusammen genießen sie den Moment nach der Show.

Los Suplentes live von Stuttgart nach Leinfelden – Gestern im Tangosalon, heute in der Eselsmühle:

Gestern Abend begeisterten Los Suplentes – das Duo aus Buenos Aires mit Hugo Satorre (Bandoneón) und Emiliano Faryna (Gitarre) – das Publikum im Tangosalon Stuttgart.

Und heute geht die Reise weiter: Um 19:00 Uhr spielen sie live in der Eselsmühle in Leinfelden.

Samstag 27.9. 3025 im Schloss: https://tango-im-schloss.de/

Los Suplentes bringen den einzigartigen Klang der Tangoorchester aus Buenos Aires mit einem modernen touch in ein intimes Duo-Format. Manchmal Ohne Noten, rein nach Gehör und Gefühl, mit Spielfreude und Energie, die sofort ins Herz trifft.

🎥 Dazu gibt es ein Video mit einer ganzen Tanda – also vier Stücken – sowie einem persönlichen Gespräch mit den Musikern. Darin erzählen sie über ihre Arbeit, ihre musikalischen Wurzeln und was der Tango für sie bedeutet.

Wer Tango liebt, sollte sich diesen Abend nicht entgehen lassen – ein kleines Stück Buenos Aires mitten in Baden-Württemberg!

🇩🇪 𝗙𝗥𝗜𝗦𝗖𝗛𝗘𝗥 𝗧𝗔𝗡𝗚𝗢 – 𝗡𝗢𝗖𝗛 𝗪𝗔𝗥𝗠 𝗔𝗨𝗦 𝗕𝗨𝗘𝗡𝗢𝗦 𝗔𝗜𝗥𝗘𝗦 🥐💃

Heute 20 Uhr: Tango-Unterricht mit Enrique Grahl im Tango-Salon-Studio!

Mit der Tango-Pop-Methode lernst du Tango so wie in Buenos Aires – intuitiv, klar und voller Energie.

Die Tango-Pop-Poläre-Methode bringt Gegensätze in Balance: Spannung & Entspannung, Vorwärts & Rückwärts, Geben & Empfangen.

So fließt dein Tango natürlich – genau wie auf den Milongas in Buenos Aires.

Und ja: Ich bringe sogar noch Medialunas mit 🇦🇷🥐 – frisch, süß und warm wie der Tango selbst.

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